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Habeck verschiebt Atomausstieg: Betrieb von zwei AKW bis 2023


"Stand heute halte ich das für notwendig"
Habeck: Streckbetrieb von zwei AKW bis 2023 wohl nötig

Von t-online, dpa, afp, pdi

Aktualisiert am 27.09.2022Lesedauer: 1 Min.
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Wirtschaftsminister Habeck: Der Grünen-Politiker verschiebt den deutschen Atomausstieg. (Quelle: Reuters) (Quelle: reuters)
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Deutschlands Atomausstieg verschiebt sich. Laut Wirtschaftsminister Habeck ist der Weiterbetrieb von zwei AKW über den Winter nötig.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geht davon aus, dass die Atomkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim "wohl" im ersten Quartal 2023 am Netz bleiben. Habeck machte am Dienstag in Berlin deutlich, die Entwicklung am französischen Strommarkt sei deutlich schlechter als prognostiziert.

Mehr als die Hälfte der dortigen Atomkraftwerke sei nicht am Netz – es fehlten daher Strommengen, die Deutschland zum Teil mit Strom aus Gaskraftwerken ausgleiche. Entwickle sich die Lage in Frankreich schlecht, verschärften sich die Stressfaktoren für das deutsche Stromsystem.

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Gespräche mit Betreibern abgeschlossen

Habeck verwies auf einen französischen Stresstest des dortigen Übertragungsnetzbetreibers. Dies seien auch die Annahmen der französischen Regierung. "Als für die Energiesicherheit verantwortlicher Minister muss ich daher sagen: Wenn diese Entwicklung nicht noch in ihr Gegenteil verkehrt wird, werden wir Isar 2 und Neckarwestheim im ersten Quartal 2023 am Netz lassen." Stand heute halte er das für "notwendig". Die Gespräche mit den Betreibern seien abgeschlossen, es sei ein Eckpunktepapier vereinbart worden.

Habeck hatte Anfang September den Plan für eine sogenannte Einsatzreserve der beiden Atomkraftwerke in Bayern und Baden-Württemberg angekündigt. Das dritte noch aktive Atomkraftwerk in Niedersachsen soll nicht Teil dieser Reserve sein und fristgerecht zum Jahresende abgeschaltet werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und afp
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