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Angriffe auf Politiker: Wolfgang Thierse kritisiert auch Markus Lanz


Kritik an Talkshow-Masche
Ex-Bundestagspräsident rügt Markus Lanz

Von t-online, sic

11.05.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0308948751Vergrößern des BildesDer SPD-Politiker Wolfgang Thierse spricht während eines Interviews (Archivbild): Der ehemalige Bundestagspräsident kritisiert Polittalkshows. (Quelle: IMAGO/Hans Scherhaufer/imago)
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Viele Beobachter warnen vor der Polarisierung der politischen Debatte in Deutschland. Im t-online-Podcast kritisiert der Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse besonders Polittalkshows.

Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat angesichts von Angriffen auf Politiker auch das Verhalten der Medien kritisiert. Neben mehr Kontrollen der sozialen Netzwerke fordert Thierse mehr Nüchternheit der klassischen Medien.

"Die nüchterne Feststellung, was ist, ist dermaßen tabuisiert", sagte der SPD-Politiker im t-online-Podcast "Tagesanbruch – die Diskussion". Es müsse stets Zuspitzung und Verschärfung sowie die Dominanz der Kritik geben, so Thierse. "Das gilt für jede Talkshow, weil sie sonst nicht unterhaltend ist."

  • Den kompletten Podcast können Sie hier nachhören:
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"Wehe, wenn ein Politiker mal fünf zusammenhängende Sätze sagt"

In solchen Polittalkshows werde das Gegeneinander forciert, kritisierte Thierse. "Herr Lanz ist ein Prototyp dafür", fügte er hinzu. "Wehe, wenn ein Politiker mal fünf zusammenhängende Sätze sagt. Da muss er dazwischenkommen und ihn so lange piesacken, bis er dann den falschen Halbsatz gesagt hat, den er dann als Mühlstein um den Hals gehängt bekommt."

In Dresden war am vergangenen Wochenende der SPD-Wahlkämpfer Matthias Ecke angegriffen und so schwer verletzt worden, dass er in einem Krankenhaus operiert werden musste. Die Kommunalpolitikerin Yvonne Mosler (Grüne) wurde in der sächsischen Landeshauptstadt beim Aufhängen von Wahlplakaten angerempelt und bedroht. In Essen wurde der dritte Bürgermeister der Stadt, der Grünen-Politiker Rolf Fliß, attackiert. In Berlin wurde Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) von einem Angreifer leicht verletzt.

Auch Politiker der AfD wurden zuletzt zum Ziel von Angriffen. Bei einer Attacke auf einen Informationsstand der Partei in Stuttgart wurden zwei Landtagsabgeordnete am Mittwoch leicht verletzt. Die Antifa bekannte sich zu dem Angriff. Am vergangenen Wochenende gab es zu dem einen tätlichen Übergriff auf den niedersächsischen Landtagsabgeordneten Holger Kühnlenz in Nordhorn.

Verwendete Quellen
  • t-online-Podcast "Tagesanbruch – die Diskussion" vom 11. Mai 2024
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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