Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

UN - Deutschland: Weltklimakonferenz kommt voran

UN  

Deutschland: Weltklimakonferenz kommt voran

10.11.2017, 11:26 Uhr | dpa

UN - Deutschland: Weltklimakonferenz kommt voran. Greenpeace-Aktivisten werben während der Weltklimakonferenz in Bonn für mehr Engagement gegen den Klimawandel.

Greenpeace-Aktivisten werben während der Weltklimakonferenz in Bonn für mehr Engagement gegen den Klimawandel. Foto: Oliver Berg. (Quelle: dpa)

Bonn (dpa) - Die Bundesregierung bewertet den bisherigen Verlauf der Weltklimakonferenz in Bonn vorsichtig optimistisch. "Es wird überall konkret an Verhandlungsfortschritten gearbeitet", sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth an heute in Bonn. Am Samstag ist "Halbzeit" für die Konferenz.

Zum Auftreten der US-Delegation sagte Flasbarth: "Die Amerikaner verhalten sich unauffällig, eher mit etwas runtergefahrenem Profil." Präsident Donald Trump hatte im Sommer den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaabkommen angekündigt. Auch Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid sagte: "In der ersten Woche wurde konstruktiv verhandelt. Die US-amerikanische Delegation hat sich zurückgehalten und - anders als von manchen befürchtet - die Verhandlungen nicht behindert."

Ann Kathrin Schneider vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bestätigte: "In Bonn kommt man voran, zum Beispiel mit konkreten Überlegungen, wie die Umsetzung des Pariser Abkommens überprüft werden soll." In Berlin sehe es dagegen leider nicht so gut aus: "Denn die Unterhändler einer Jamaika-Koalition scheinen sich mit schwachen Klimaschutzmaßnahmen begnügen zu wollen. Berlin muss mehr liefern, die Weltklimakonferenz ruft danach", forderte Schneider. Oxfam-Klimaexperte Jan Kowalzig urteilte: "Die Verhandlungen sind zwar zäh, aber im Großen und Ganzen nicht zäher, als man es erwarten würde."

In der nächsten Woche stehen in Bonn auch Verhandlungen auf Ministerebene auf dem Programm. Zudem werden der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal