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Vierzehn Bundesländer machen Plus – zwei nicht

Überraschender Überschuss  

Nur zwei Bundesländer machten 2017 neue Schulden

30.01.2018, 18:42 Uhr | dpa, rtr, jmt

Vierzehn Bundesländer machen Plus – zwei nicht. Regierungsviertel in Düsseldorf: Nordrhein-Westfalen machte im vergangenen Jahr 335,3 Millionen Euro neue Schulden. (Quelle: dpa/Archivbild/Marius Becker)

Regierungsviertel in Düsseldorf: Nordrhein-Westfalen machte im vergangenen Jahr 335,3 Millionen Euro neue Schulden. (Quelle: Archivbild/Marius Becker/dpa)

14 von 16 Ländern verzeichnen 2017 ein Plus in ihren Kassen. Dabei hatten die Landesregierungen zuvor Milliarden-Defizite befürchtet.

Den Bundesländern geht es dank der lebhaften Konjunktur finanziell so gut wie lange nicht mehr: Zusammengenommen erzielten die Länder einen Überschuss von 14,2 Milliarden Euro. Das sind 5,4 Milliarden Euro mehr als im Jahr davor – und fast 20 Milliarden mehr als erwartet. Für 2017 hatten die Länder insgesamt zunächst mit einem Defizit von 5,6 Milliarden Euro gerechnet.

Auch der Bund erwartet Überschuss

Das größte Plus verbuchte Bayern mit 3,1 Milliarden Euro, gefolgt von Baden-Württemberg mit 2,1 Milliarden Euro. Defizite meldeten Nordrhein-Westfalen mit 335,3 Millionen Euro und Bremen mit 14,5 Millionen Euro.

Auch der neue Jahreswirtschaftsbericht der Regierung zeigt ein positives Bild. Darin sagt die Regierung für 2018 erneut einen Überschuss im Bundeshaushalt voraus. Für das kommende Jahr wird in Aussicht gestellt, dass der Schuldenstand erstmals seit Jahren wieder unter 60 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung liegen wird. Trotzdem warnt die Regierung: Die Zinskosten könnten jederzeit wieder steigen – darauf müsse sich die Finanzpolitik einstellen.

Quellen:
- dpa, Reuters
- Aufstellung des Bundesfinanzministeriums


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