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Angela Merkel: Briten sollten EU in Freundschaft verlassen

Brexit-Gespräch mit Bürgern  

Merkel: Briten sollten EU in Freundschaft verlassen

24.09.2018, 20:08 Uhr | rtr, dpa

Angela Merkel: Briten sollten EU in Freundschaft verlassen. Angela Merkel: Die Bundeskanzlerin (r.) will auch nach dem Brexit gute Beziehungen zu Großbritannien pflegen. (Quelle: dpa/Holger Hollemann)

Angela Merkel: Die Bundeskanzlerin (r.) will auch nach dem Brexit gute Beziehungen zu Großbritannien pflegen. (Quelle: Holger Hollemann/dpa)

Bald wird Großbritannien die EU voraussichtlich verlassen, Angela Merkel will die künftigen Beziehungen zum Inselreich bestmöglich gestalten. Das sagte die Kanzlerin bei einem Bürgerdialog.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich für eine freundschaftliche Trennung der EU von Großbritannien ausgesprochen. "Mir liegt sehr viel daran, dass wir das in Freundschaft machen", sagte Merkel bei einer Bürgerfragestunde in Hannover.

Die EU und Großbritannien sollten auch nach dem Brexit laut Merkel so enge Beziehungen wie möglich bewahren. "Wir müssen bis November fertig sein", so Merkel. Zumindest müsse man bis dahin eine Grundvorstellung über das künftige Verhältnis zueinander haben. "Freundschaftlich, aber so eng wie möglich und so eng wie die Briten das mögen", fügte die Kanzlerin als Zielvorstellung hinzu.

Irisch-nordirische Grenze ist problematisch

"Im wesentlichen sucht sich Großbritannien aus, wie es seine zukünftigen Beziehungen gestalten möchte", sagte Merkel mit Hinweis auf die Debatte auf der Insel, ob das Land Teil des Binnenmarktes bleiben sollte oder lieber ein Zollunion oder nur ein Freihandelsabkommen mit der EU möchte.

Ziel sei es, "vor allem den Warenverkehr unkompliziert zu machen". Merkel verwies aber auf das "sehr komplizierte" Problem der irisch-nordirischen Grenze nach einem Austritt des Königreichs aus der EU. Ohne Kontrolle werde es nicht gehen. Die EU wolle auf jeden Fall eine sehr enge Sicherheitspartnerschaft mit Großbritannien.

Zweites Brexit-Referendum?

Auf die Frage, ob sie ein zweites Brexit-Referendum befürworte, wollte Merkel ausdrücklich nicht antworten. "Das müssen die Briten mit sich selbst ausmachen", sagte sie und verwies auf die Debatte in den britischen Parteien.



Als ein Auszubildender sagte, er wolle, dass das Land in der EU bleibe, sagte Merkel. "Ja, ich auch". Aber dies sei eine nationale britische Entscheidung. "Je mehr wir uns darüber unterhalten, umso weniger machen sie, was wir uns wünschen."

Verwendete Quellen:
  • dpa, Reuters

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