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Polizei probt Anschlagsszenarien in Hamburg

U-Bahnstationen geschlossen  

Antiterror-Übung legt Teile von Hamburg lahm

06.11.2018, 11:12 Uhr | dpa

Polizei probt Anschlagsszenarien in Hamburg. Hamburg: Schwer bewaffnete Polizeikräfte sichern während einer Anti-Terror-Übung in der HafenCity einen Bahnhofseingang. (Quelle: dpa/Daniel Bockwoldt)

Hamburg: Schwer bewaffnete Polizeikräfte sichern während einer Anti-Terror-Übung in der HafenCity einen Bahnhofseingang. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

Die Polizei übt heute in Hamburg einen großen Anti-Terror-Einsatz. Aus dem ganzen Bundesgebiet reisen dafür Spezialkräfte an. Die Hamburger müssen mit Verkehrsbehinderungen rechnen.

In einer Großübung probt die Polizei verschiedene Anschlagsszenarien in Hamburg. Vor allem in der Innenstadt kann es dabei zu Verkehrseinschränkungen kommen, wie die Polizei mitteilte. Im ganzen Stadtgebiet werden zahlreiche Polizei- und Feuerwehrkräfte mit Blaulicht unterwegs sein. "Wir haben die Orte der Übung so gewählt, dass der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird", sagte eine Sprecherin der Hamburger Polizei.

Anti-Terror-Übung in Hamburg: Schwer bewaffnete Polizisten versorgen in der HafenCity Statisten, die Verletzte spielen. (Quelle: dpa/Daniel Bockwoldt)Anti-Terror-Übung in Hamburg: Schwer bewaffnete Polizisten versorgen in der HafenCity verletzte Menschen. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)

Für die Großübung kommen Spezialeinheiten aus ganz Deutschland in Hamburg zusammen und proben Terror-Einsätze sowie die Versorgung von Schwerverletzten. Auch die Hamburger Feuerwehr ist an der Übung beteiligt. Laut Polizei finden die wichtigsten Übungsszenarien unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

"Möglichst wenig Übungskünstlichkeit"

Polizei, Feuerwehr, Gesundheitsbehörde und Hochbahn arbeiten für die Übung zusammen. Ziel ist es auch, die Abläufe zwischen den Teams zu proben, zum Beispiel bei der Übergabe Verletzter und dem Transport zu Krankenhäusern. Die Koordinierung und Kommunikation zwischen den Spezialeinheiten solle verbessert werden, teilte die Hamburger Polizei auf Twitter mit. Und weiter: "Die psychische und physische Belastbarkeit der Einsatzkräfte soll durch möglichst realitätsgetreue Gegebenheiten, mit wenig Übungskünstlichkeit, trainiert werden."
 


In der Hafencity sperrte die Polizei am Morgen erste Straßen. Auch, wer mit der U-Bahn-Linie U4 unterwegs ist, sollte etwas Geduld mitbringen: Wegen der Großübung fährt die U4 die Haltestelle Hafencity Universität bis 13 Uhr nicht an. Wie die Hamburger Hochbahn mitteilte, ist zwischen den Haltestellen Überseequartier und Hafencity Universität ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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