Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Außenpolitik >

Deutschland steckt 1,5 Milliarden Euro in Weltklimafonds

Hoffen auf Signalwirkung  

Deutschland verdoppelt Zahlungen in Klimafonds

28.11.2018, 17:50 Uhr | dpa

Deutschland steckt 1,5 Milliarden Euro in Weltklimafonds. Gerd Müller: Der Entwicklungsminister verkündete, dass Deutschland mehr in den Weltklimafonds investiert. (Quelle: imago images/Reiner Zensen)

Gerd Müller: Der Entwicklungsminister verkündete, dass Deutschland mehr in den Weltklimafonds investiert. (Quelle: Reiner Zensen/imago images)

Kurz vor der Weltklimakonferenz in Polen hat die Bundesregierung angekündigt, die Mittel für den Weltklimafonds zu verdoppeln. Dieser kommt insbesondere ärmeren Ländern zugute.

Wenige Tage vor der Weltklimakonferenz in Kattowitz hat die Bundesregierung deutlich mehr Finanzhilfen für ärmere Länder im Kampf gegen die Folgen der Erderwärmung zugesagt. Deutschland werde seine Mittel für den Weltklimafonds, den "Green Climate Fund", ab 2019 auf 1,5 Milliarden Euro verdoppeln, kündigte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Mittwoch in Berlin an.

Der Fonds sei das zentrale Instrument der internationalen Klimafinanzierung. Er fördere sowohl Minderungs- als auch Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungs- und Schwellenländern, etwa den großflächigen Aufbau erneuerbarer Energien. Ziel müsse es sein, dass auch alle anderen Geber ihre Zusagen verdoppeln.

"Allianz für Entwicklung und Klima"

Die Industriestaaten haben vor Jahren versprochen, dass ab 2020 insgesamt jährlich 100 Milliarden Dollar (88 Mrd Euro) aus öffentlichen und privaten Mitteln an die ärmeren Länder fließen.

Müller stellte daneben eine "Allianz für Entwicklung und Klima" vor. Die Mitglieder streben demnach an, klimaneutral zu werden, indem sie Emissionen vermeiden, reduzieren und kompensieren. Dabei sind Unternehmen wie Bosch, die Commerzbank und die Munich Re, aber auch Behörden und Vertreter der Zivilgesellschaft.


Auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz wird ab kommender Woche über die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beraten. Darin hatten 2015 fast alle Staaten der Welt gemeinsam vereinbart, den Anstieg der globalen Temperatur bei weniger als zwei Grad und möglichst sogar bei nur 1,5 Grad zu stoppen. Vergleichsmaßstab ist die Zeit vor der Industrialisierung. Auch wegen des Ausstiegs der USA unter Präsident Donald Trump sind die Pariser Klimaziele in Gefahr.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal