Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Vorschlag bis Sommer geplant: Spahn will Verbot von Therapien gegen Homosexualität

Vorschlag bis Sommer geplant  

Spahn will Verbot von Therapien gegen Homosexualität

15.02.2019, 17:53 Uhr | dpa

Vorschlag bis Sommer geplant: Spahn will Verbot von Therapien gegen Homosexualität. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: "Ich halte nichts von diesen Therapien, schon wegen meines eigenen Schwulseins.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn: "Ich halte nichts von diesen Therapien, schon wegen meines eigenen Schwulseins." Foto: Bernd von Jutrczenka. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will ein Verbot umstrittener Therapien zur angeblichen "Heilung" von Homosexualität angehen. "Homosexualität ist keine Krankheit, und deswegen ist sie auch nicht therapiebedürftig", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der "tageszeitung".

Justizministerin Katarina Barley (SPD) sagte am Freitag der Deutschen Presse-Agentur, Homosexualität sei genauso normal wie Heterosexualität. ""Therapien" dagegen verstoßen gegen die Menschenwürde." Sie sei mit Spahn im Kontakt, um zu prüfen, wie eine Regelung zu solchen "Konversionstherapien" aussehen könne.

Spahn sagte, das Gesetz solle "klar genug" sein, damit es Wirkung entfalte. Gut wäre eine Einigung auf einen Vorschlag bis zum Sommer. Konkret solle das ärztliche Berufsrecht Konsequenzen vorsehen, wenn jemand diese Therapien anbiete. Im Sozialrecht sollte festgelegt werden, dass es keine Vergütung dafür geben darf. Noch fraglich sei ein angemessenes Strafmaß. Eine einmal schon von den Grünen ins Gespräch gebrachte Geldbuße von 500 Euro finde er "nicht übermäßig abschreckend", sagte Spahn.

Um die rechtliche Umsetzung zu klären, solle die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit einer Studie beauftragt werden. Das Gesetz solle dann möglichst weit gefasst werden und in jedem Fall für Minderjährige gelten. Spahn sagte: "Ich halte nichts von diesen Therapien, schon wegen meines eigenen Schwulseins. Ich sage immer, der liebe Gott wird sich was dabei gedacht haben."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Nichts für Warmduscher: coole Badezimmereinrichtungen
jetzt auf otto.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019