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Forsa-Umfrage: SPD verliert nach Kühnert-Debatte an Zustimmung

Forsa-Umfrage  

SPD verliert nach Kühnert-Debatte an Zustimmung

06.05.2019, 18:10 Uhr | dpa

Forsa-Umfrage: SPD verliert nach Kühnert-Debatte an Zustimmung. Juso-Chef Kevin Kühnert im April vergangenen Jahres in Berlin.

Juso-Chef Kevin Kühnert im April vergangenen Jahres in Berlin. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die SPD hat nach einer Forsa-Umfrage an Zustimmung verloren. 15 Prozent der Wahlwilligen würden sich derzeit für die Sozialdemokraten entscheiden, wie aus dem am Montag veröffentlichten RTL/n-tv-Trendbarometer hervorgeht.

Das sind zwei Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche. Die Union verbessert sich um zwei Prozentpunkte auf 29 Prozent.

Forsa stellte das Absacken der SPD in den Kontext der Debatte über die Sozialismus-Thesen von Juso-Chef Kevin Kühnert. Mit "den Kollektivierungsforderungen von Kevin Kühnert" verprelle die SPD "ein weiteres Mal die über 11 Millionen früheren SPD-Wähler aus der politischen und gesellschaftlichen Mitte, die heute der SPD ihre Stimme nicht mehr geben wollen", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner der Mediengruppe RTL.

Die Umfrage hatte zwar bereits begonnen, bevor das Interview mit den Aussagen von Kühnert erschienen war. Die Aussage sei aber dennoch haltbar, sagte Peter Matuschek von Forsa. Die Umfrage war zwischen dem 29. April und dem 3. Mai gemacht worden, das Interview war am 1. Mai erschienen. Erst nach dem Erscheinen des Interviews sei der Ausschlag bei der SPD nach unten gegangen, erklärte Matuschek. Es gebe deshalb einen eindeutigen Zusammenhang.

Die Werte der übrigen Parteien bleiben nach der Umfrage unverändert: Die FDP kommt auf 8 Prozent, die Grünen auf 20 Prozent, die Linke auf 9 Prozent, die AfD auf 13 Prozent. 6 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. 23 Prozent aller Wahlberechtigten sind unentschlossen oder würden nicht wählen.

Im jüngsten Insa-Wahltrend für die "Bild"-Zeitung, der vom 26. bis zum 29. April erhoben wurde, lag die SPD bei 16 Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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