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Nach Kritik gegen die AfD - Feuerwehrverbands-Chef bedroht: Staatsschutz ermittelt

Nach Kritik gegen die AfD  

Feuerwehrverbands-Chef bedroht: Staatsschutz ermittelt

22.11.2019, 12:10 Uhr | dpa

Nach Kritik gegen die AfD - Feuerwehrverbands-Chef bedroht: Staatsschutz ermittelt. Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes hatte vor rechtsnationalen Tendenzen in der Feuerwehr gewarnt.

Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes hatte vor rechtsnationalen Tendenzen in der Feuerwehr gewarnt. Foto: Christoph Soeder/dpa. (Quelle: dpa)

Hagen (dpa) - Nach zwei Drohmails gegen den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV), Hartmut Ziebs, hat der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen. Das sagte ein Sprecher der Polizei in Hagen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet. Der Staatsschutz in Hagen sei zuständig, weil Ziebs im Zuständigkeitsbereich in Schwelm wohne. Zum genauen Inhalt der Drohungen machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete, dass es in einer der Mails unter anderem hieß: "Du Stück Scheiße gehörst täglich ausgepeitscht und ohne Schutzausrüstung als erster Mann ins Feuer gejagt." Die Nachricht sei von einer Adresse einer Freiwilligen Feuerwehr in Dortmund gekommen. Ziebs sagte dem RND, dass er schon einige beleidigende Nachrichten bekommen habe, doch diese hätten eine neue Stufe erreicht.

Ziebs steht seit Tagen im Zentrum einer verbandsinternen Debatte. Fünf seiner Stellvertreter hatten ihn zum Rücktritt aufgefordert. Die genauen Gründe dafür sind nicht bekannt. In einem Interview hatte er gesagt: "Die teilweise rechtsnationalen Tendenzen bei der AfD sind eine Gefahr für die Demokratie. Es wäre dramatisch, wenn die Feuerwehr da reinrutscht."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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