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Nach monatelangen Kontroversen - CDU in Sachsen-Anhalt: Keine Koalition mit AfD und Linken

Nach monatelangen Kontroversen  

CDU in Sachsen-Anhalt: Keine Koalition mit AfD und Linken

07.12.2019, 16:34 Uhr | dpa

Nach monatelangen Kontroversen - CDU in Sachsen-Anhalt: Keine Koalition mit AfD und Linken. Der christdemokratische Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, spricht auf dem kleinen Parteitag der CDU Sachsen-Anhalt in Magdeburg.

Der christdemokratische Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, spricht auf dem kleinen Parteitag der CDU Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa. (Quelle: dpa)

Magdeburg (dpa) - Nach monatelangen Debatten hat die CDU in Sachsen-Anhalt ihren Richtungsstreit vorerst beigelegt.

Auf einem Parteitag in Magdeburg stimmten die Delegierten mit großer Mehrheit für ein neues Grundsatzpapier, in dem eine Koalition mit der "derzeit in vielen Teilen radikalen AfD" ebenso ausgeschlossen wird wie mit der Linkspartei. Zwei Vertreter stimmten dagegen, drei enthielten sich. Das Papier wurde ohne Aussprache angenommen.

Zuvor hatte die Partei monatelang heftige Kontroversen geführt, die auch bundesweit wahrgenommen wurden. So hatten Vertreter der Harzer CDU um den Landtags-Fraktionsvize Ulrich Thomas gefordert, eine Zusammenarbeit mit der AfD künftig nicht mehr auszuschließen. Die Parteispitze um Landeschef Holger Stahlknecht und Generalsekretär Sven Schulze war immer wieder gezwungen, ihr Nein zu jeglicher Zusammenarbeit zu bekräftigen. Vom jetzigen Beschluss gehe ein Zeichen der Geschlossenheit aus, sagte Stahlknecht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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