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Steinwurf: Angriff auf Haus von Ex-Grünen-Chef Özdemir

Steinwurf  

Angriff auf Haus von Ex-Grünen-Chef Özdemir

17.12.2019, 14:29 Uhr | dpa

Steinwurf: Angriff auf Haus von Ex-Grünen-Chef Özdemir. Der frühere Grünen-Parteichef Cem Özdemir ist erneut Ziel eines Angriffs geworden.

Der frühere Grünen-Parteichef Cem Özdemir ist erneut Ziel eines Angriffs geworden. Foto: Christoph Schmidt/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin/Stuttgart (dpa) - Das Wohnhaus des früheren Grünen-Parteichefs Cem Özdemir in Berlin-Kreuzberg ist mit einem Stein beworfen worden. Die Scheibe in der Haustür zersplitterte, wie Özdemir in einem Foto auf Twitter zeigte.

Die Polizei geht aber nach Angaben eines Sprechers vom Dienstag zurzeit nicht von einem politischen Hintergrund aus. Da es keine Hinweise darauf gebe, habe nicht der für entsprechende Taten zuständige Staatsschutz des Landeskriminalamts die Ermittlungen übernommen, sagte der Sprecher. Der "Tagesspiegel" hatte zuerst darüber berichtet.

Eine Nachbarin entdeckte die beschädigte Scheibe bereits am vergangenen Freitag, wie ein Polizeisprecher sagte. Özdemir (53), der für die Grünen im Bundestag sitzt, zeigte die Tat am Montag an. Am Montagabend twitterte er das Foto und schrieb: "Die Botschaft galt wohl mir. Und jetzt? Verstummen? Ich werde weiterhin und überall dort lautstark meine Stimme erheben, wo andere Stimmen verstummen sollen. "Wer nichts waget, der darf nichts hoffen", wusste schon unser Schiller."

Anfang November hatten Özdemir und seine Parteikollegin Claudia Roth Morddrohungen mutmaßlicher Rechtsextremisten erhalten.

Dorothee Bär (CSU), Staatsministerin im Bundeskanzleramt für Digitalisierung, reagierte auf Özdemirs Tweet und schrieb: "Lieber Cem. Wir haben noch viel zu tun. Alles Liebe Deiner Familie!"

Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) schrieb auf Twitter: "Ich finde es stark, dass Du darüber sprichst und weiter machst. Aber genau so muss es sein: keinen Millimeter den Hetzern, Hatern, Faschisten, Nazis, Extremisten und allen Antidemokraten."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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