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Coronavirus-Krise: Halle an der Saale bittet Bundeswehr um Hilfe

Beistand während der Pandemie  

Halle bittet Bundeswehr wegen Coronavirus um Hilfe

18.03.2020, 16:28 Uhr | dpa, jmt

Warum schnelles Reagieren bei Pandemien wichtig ist

Frühes Handeln zahlt sich im Kampf gegen Covid-19 aus. Das belegen Daten der US-Gesundheitsbehörde. Was sich einer Pandemie effektiv entgegensetzen lässt, wird in einer Grafik besonders deutlich. (Quelle: t-online.de)

Maßnahmen während der Coronavirus-Pandemie: Eine Animation zeigt, warum diese Kurve entscheidend ist. (Quelle: t-online.de)


Im Kampf gegen das Coronavirus fordert eine erste deutsche Stadt die Hilfe der Bundeswehr an. Halle hatte bereits am Dienstag den Katastrophenfall ausgerufen.

Die Stadt Halle will wegen der Corona-Pandemie die Bundeswehr zur Hilfe rufen. Zudem werde eine Hundertschaft der Polizei angefordert, teilte Oberbürgermeister Bernd Wiegand am Mittwoch mit. Am Dienstagabend hatte die Stadt Halle bereits den Katastrophenfall ausgerufen. Damit könnten wirksamere Maßnahmen zur Eindämmung getroffen werden.

Stadt kritisiert Maßnahmen des Landes

Welche konkreten Änderungen sich für den Alltag der Menschen in Halle aus dem Katastrophenfall ergeben, ließ die Stadt offen. Auch inwieweit die Stadt nun über die von der Landesregierung erlassenen Beschränkungen hinausgeht, blieb unklar. Wiegand hatte die Maßnahmen des Landes als unzureichend kritisiert.


Am Mittwochmorgen seien Meldungen zu elf weiteren bestätigten Coronavirus-Fällen eingegangen. Damit sind in Halle nunmehr 38 Menschen nachweislich mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Schon am Dienstag hatte es einen sprunghaften Anstieg der Fälle von 8 auf 27 gegeben. Mittlerweile musste ein Coronavirus-Patient stationär eingewiesen werden. Er müsse intensivmedizinisch versorgt werden, sagte Amtsärztin Christine Gröger.

Einer der neu bestätigten Fälle betreffe das Krankenhaus Martha-Maria in Halle-Dölau. Eine Mitarbeiterin der Klinik habe sich mit dem Virus infiziert. Eine Station des Krankenhauses sei deswegen unter Quarantäne gestellt worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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