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Kampf gegen Coronavirus: Jens Spahn hofft auf Malaria-Medikament

"Erste Hinweise"  

Spahn: Medikament könnte gegen Covid-19 helfen

03.04.2020, 07:48 Uhr | AFP

Kampf gegen Coronavirus: Jens Spahn hofft auf Malaria-Medikament  . Jens Spahn: Der Bundesgesundheitsminister gibt erste Hinweise auf ein mögliches Medikament im Kampf gegen das Coronavirus. (Quelle: imago images/IPON)

Jens Spahn: Der Bundesgesundheitsminister gibt erste Hinweise auf ein mögliches Medikament im Kampf gegen das Coronavirus. (Quelle: IPON/imago images)

Ein Medikament gegen Covid-19? Gesundheitsminister Jens Spahn setzt die Hoffnung auf ein Arzneimittel, das schon länger gegen Malaria eingesetzt wird. Doch es braucht Zeit für Studien.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) richtet im Kampf gegen das neuartige Coronavirus Hoffnungen auf das Malaria-Medikament Resochin von Bayer. Es gebe "erste Hinweise", dass bestimmte Medikamente wie Resochin bei der Bekämpfung medizinisch schwerer Corona-Erkrankungsverläufe "zu helfen scheinen", sagte Spahn der Internetsendung "Bild Live" in einem Interview.

Doch seien weitergehende Studien nötig, da jedes Arzneimittel Nebenwirkungen habe, betonte der Minister. Neben Resochin gebe es noch andere Mittel, deren Wirksamkeit gegen die von dem Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 derzeit erforscht werde. Resochin ist der Bayer-Handelsname für den Wirkstoff Chloroquin, der schon seit langem gegen Malaria eingesetzt wird.

Spahn äußerte die Erwartung, dass ein wirksames Medikament gegen Covid-19 "deutlich früher" auf den Markt kommen werde als ein Impfstoff. Die Entwicklung eines Serums sei "herausfordernder". Es könne zwölf Monate dauern, bis es einen Impfstoff gebe. Resochin sei hingegen seit Jahrzehnten bekannt. "Da kennen wir Wirkungen und Nebenwirkungen", sagte der Minister.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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