Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Nach Corona-Krise: Söder fordert Reform des deutschen Gesundheitssystems

Nach der Corona-Krise  

Söder fordert Reform des deutschen Gesundheitssystems

09.04.2020, 15:53 Uhr | dpa

Corona-Krise: So steht es um die Kapazitäten in Krankenhäusern

Das Coronavirus bringt Krankenhäuser weltweit an ihre Grenzen. Pflegekräfte sind überfordert, Betten reichen nicht aus. Eine Videografik zeigt, wie die Versorgung in Deutschland aussieht. (Quelle: t-online.de)

Gibt es ausreichend Betten, Pflegekräfte und Ärzte? Diese Videografik zeigt, wie es während der Corona-Krise um die Kapazitäten in deutschen Krankenhäusern steht. (Quelle: t-online.de)


Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich für eine Reform des Gesundheitssystems ausgesprochen. Laut ihm muss es nach der Corona-Krise eine bessere Notfallversorgung geben.

Nach den Erfahrungen aus der Corona-Krise hält CSU-Chef Markus Söder eine grundlegende Reform des deutschen Gesundheitswesens für unverzichtbar. Zwar glaube er, dass das deutsche Gesundheitssystem viel besser vorbereitet war als viele andere in der Welt. "Aber wir müssen nun noch einen deutlichen Zahn zulegen", sagte der bayerische Ministerpräsident in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in München.

Markus Söder: Ist für eine Reform des deutschen Gesundheitssystems nach der Corona-Krise. (Quelle: imago images/Sven Simon)Markus Söder: Ist für eine Reform des deutschen Gesundheitssystems nach der Corona-Krise. (Quelle: Sven Simon/imago images)

"Er hat meine volle Unterstützung"

Deutschland brauche eine Notfallversorgung, wenn es um Medikamente, Material und Produktionskapazitäten im eigenen Land gehe sowie eine bessere Bezahlung im gesamten Medizinsektor, betonte Söder. "Dazu gehört auch eine bessere Krankenhausfinanzierung, um für Notfälle und Intensivmedizin besser ausgestattet zu werden."

Söder zeigte sich zuversichtlich, dass sogar noch in der laufenden Legislaturperiode eine solch große Gesundheitsreform zu schaffen sei: "Wenn Sie sehen, was in den vergangenen Wochen alles geschafft wurde, lässt sich das sicherlich umsetzen." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) denke auch darüber nach. "Er hat meine volle Unterstützung. Wir von der CSU werden das auch begleiten und voranbringen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa 

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal