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Nach Treffen mit Merkel: Thunberg demonstriert vor Brandenburger Tor

Nach Treffen mit Merkel  

Thunberg demonstriert vor Brandenburger Tor

21.08.2020, 16:19 Uhr | dpa

Nach Treffen mit Merkel: Thunberg demonstriert vor Brandenburger Tor. Greta Thunberg: Die 17-jährige Schwedin setzte sich nach einem Treffen mit der Kanzlerin vor das Brandenburger Tor.  (Quelle: imago images/epd)

Greta Thunberg: Die 17-jährige Schwedin setzte sich nach einem Treffen mit der Kanzlerin vor das Brandenburger Tor. (Quelle: epd/imago images)

Seit zwei Jahren demonstriert Greta Thunberg jeden Freitag gegen den Klimawandel. Meist in Stockholm, heute in Berlin. Dabei wurde sie von einigen bekannten Mitstreiterinnen unterstützt.

Klimaaktivistin Greta Thunberg hat im Zuge eines Treffens mit Kanzlerin Angela Merkel ihren allwöchentlichen Klimaprotest nach Berlin verlegt. Die 17-jährige Schwedin setzte sich am Freitagvormittag gemeinsam mit einigen Dutzend weiteren Demonstranten mit coronabedingtem Abstand zueinander vor das Brandenburger Tor, um ihrer Forderung nach mehr Einsatz gegen die Klimakrise Nachdruck zu verleihen. Auch ihre deutsche Mitstreiterin Luisa Neubauer sowie die Belgierinnen Anuna de Wever und Adélaïde Charliér waren dabei, wie Bilder zeigten, die Thunberg auf Twitter und Instagram teilte.

Thunberg, Neubauer, de Wever und Charliér hatten sich am Donnerstag im Kanzleramt mit Merkel zu einem Meinungsaustausch über die Klimapolitik getroffen. Zentrales Thema waren dabei laut Regierungssprecher Steffen Seibert die klimapolitischen Schwerpunkte in der laufenden EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands.

Protest eigentlich in Stockholm

Normalerweise protestiert Thunberg jeden Freitag in ihrer Heimatstadt Stockholm vor dem schwedischen Parlament für einen entschlosseneren Kampf gegen die Klimakrise. Aus ihrer vor zwei Jahren begonnenen Protestaktion ist die internationale Klimabewegung Fridays for Future entstanden, die vor allem in Deutschland zahlreiche Anhänger gefunden hat.

Thunberg war in der Vergangenheit auch bei verschiedenen Klimaprotesten in anderen europäischen und amerikanischen Städten dabei gewesen, darunter in Berlin und Hamburg. In den vergangenen Monaten hatte sie ihren "Schulstreik fürs Klima" aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausschließlich zu Hause in Stockholm abgehalten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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