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Aktuelle Reisewarnungen wegen Corona: Das sind die Risikogebiete in Europa

Hohe Infektionszahlen  

Bundesregierung benennt neue Risikogebiete in Europa

18.09.2020, 15:59 Uhr | dpa

Aktuelle Reisewarnungen wegen Corona: Das sind die Risikogebiete in Europa. Der Stephansdom in Wien: Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die deutsche Bundesregierung die österreichische Hauptstadt Wien zum Risikogebiet erklärt. (Quelle: dpa/Fabian Nitschmann)

Der Stephansdom in Wien: Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die deutsche Bundesregierung die österreichische Hauptstadt Wien zum Risikogebiet erklärt. (Quelle: Fabian Nitschmann/dpa)

Wegen steigender Fallzahlen in der Corona-Pandemie stuft das Robert Koch-Institut mehrere Orte und Städte als Risikogebiete ein. Wer dennoch dorthin reist, muss seinen Test bei Rückkehr selbst bezahlen.

Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die deutsche Bundesregierung mehrere Gebiete zu Risikogebieten erklärt und eine entsprechende Reisewarnung ausgesprochen. Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Mittwoch eine aktualisierte Liste der Corona-Risikogebiete, in der nun auch Wien als einziges Risikogebiet in Österreich aufgeführt wird. "Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Bundesland Wien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt", teilte darauf hin das Auswärtige Amt in Berlin mit.

Für deutsche Urlauber bedeutet die Rückkehr aus einem Gebiet mit Reisewarnung einen Corona-Pflichttest und Quarantäne zu Hause so lange, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Eine Reisewarnung ist zwar kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen für Pauschalreisen kostenlos zu stornieren.

Im Einzelnen gelten folgende neuen Reisewarnungen:

Frankreich: Die Reisewarnung wurde die Region Hauts-de-France ganz im Norden der französischen Republik sowie das Überseegebiet La Réunion ausgedehnt. Als Risikogebiete galten zuvor bereits die Regionen Île-de-France mit der Hauptstadt Paris, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes, die Mittelmeerinsel Korsika sowie weitere Überseegebiete

Niederlande: Reisewarnung für die Provinzen Nord- und Südholland.

Schweiz: Ausweitung der Reisewarnung auf den Kanton Freiburg. Zuvor galt das bereits für die Kantone Genf und Waadt.

Kroatien: Ausweitung der Reisewarnung auf die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina, nachdem bereits fünf weitere Regionen als Risikogebiete galten.

Tschechien: Eine Reisewarnung gilt nun auch für die Mittelböhmische Region rings um die Hauptstadt Prag, die bereits seit rund einer Woche als Risikogebiet gilt.

Ungarn: Reisewarnung für die Hauptstadt Budapest.

Auch für weitere Regionen in Rumänien wurden Reisewarnungen ausgesprochen, zudem die Warnungen vor Reisen in zwei Regionen aufgehoben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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