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Corona-Regeln: Das denken die Deutschen über ein Verbot von Auslandsreisen

Kampf gegen Corona  

Das denken die Deutschen über ein Verbot von Auslandsreisen

04.04.2021, 15:07 Uhr | dpa

Corona-Regeln: Das denken die Deutschen über ein Verbot von Auslandsreisen. Frankfurter Flughafen: Über die Ostertage verreisen viele Deutsche ins Ausland. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Frankfurter Flughafen: Über die Ostertage verreisen viele Deutsche ins Ausland. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Sollten Urlaubsreisen ins Ausland aufgrund der steigenden Infektionszahlen verboten werden? Die Mehrheit der Deutschen hat dazu eine klare Meinung. 

Fast zwei Drittel der Deutschen sind für ein Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland im Kampf gegen die Corona-Pandemie. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 64 Prozent für einen solchen Schritt aus, nur 26 Prozent sind dagegen. 10 Prozent machten keine Angaben.

Angesichts der hitzigen Diskussion über Urlaub auf Mallorca hatte die Bundesregierung erwogen, Reisen in beliebte Urlaubsgebiete im Ausland vorübergehend zu unterbinden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die zuständigen Fachressorts beauftragt, die rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen. Am vergangen Montag hieß es dann, dass ein solcher Schritt "zum jetzigen Zeitpunkt nicht geplant" sei.

Mallorca seit 14. März kein Risikogebiet mehr

Mallorca war am 14. März wegen sinkender Infektionszahlen von der Liste der Corona-Risikogebiete gestrichen worden, was vorübergehend zu einem Buchungsboom für die Osterzeit geführt hatte. Urlauber, die von der beliebtesten Urlaubsinsel der Deutschen zurückkehren, müssen nun nicht mehr in Quarantäne. Bund und Länder raten aber weiterhin eindringlich von touristischen Reisen im In- und ins Ausland ab.

Der Wunsch nach einem Verbot von Urlaubsreisen ins Ausland ist zwar bei den über 55-Jährigen mit 71 Prozent besonders groß. Aber auch in allen anderen Altersklassen ist eine Mehrheit dafür. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es immer noch 54 Prozent.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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