• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Christine Lambrecht bei "Anne Will: ├ľffnung f├╝r Geimpfte bringt "Sprengstoff in die Gesellschaft"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r ein VideoPilot filmt Kampfeinsatz in UkraineSymbolbild f├╝r einen TextMainz: Mutter und Kind tot aufgefundenSymbolbild f├╝r einen TextDDR-Star hat BrustkrebsSymbolbild f├╝r einen TextNeue Leichenfunde nach GletscherdramaSymbolbild f├╝r ein VideoWimbledon: Die klare FavoritinSymbolbild f├╝r einen Text├ľlpreis f├Ąllt weiterSymbolbild f├╝r einen TextBVB-Star wechselt nach SpanienSymbolbild f├╝r einen TextLotto: aktuelle GewinnzahlenSymbolbild f├╝r einen TextWM-Aus f├╝r deutsches Speer-AssSymbolbild f├╝r einen TextPrinzessin zeigt sich im NippelkleidSymbolbild f├╝r einen Text14-J├Ąhrige mit besonderer Kette vermisstSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserSupermarkt friert Preise einSymbolbild f├╝r einen TextSpielen Sie das Spiel der K├Ânige

├ľffnung f├╝r Geimpfte bringt "Sprengstoff in die Gesellschaft"

Eine TV-Kritik von Peter Luley

Aktualisiert am 03.05.2021Lesedauer: 3 Min.
Christine Lambrecht bei "Anne Will". Sie sieht kein ├ľffnungs-Anspruchsrecht f├╝r Restaurants, nur weil es mehr Geimpfte gibt.
Christine Lambrecht bei "Anne Will": Sie sieht kein ├ľffnungs-Anspruchsrecht f├╝r Restaurants, nur weil es mehr Geimpfte gibt. (Quelle: J├╝rgen Heinrich/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

"├änderung der Impfreihenfolge, R├╝ckkehr zu Grundrechten ÔÇô wer darf wann wieder was?" Dar├╝ber diskutierte Anne Will mit ihren G├Ąsten. Justizministerin Christine Lambrecht zeigte eine klare Haltung bei ├ľffnungen.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k├Ânnen personenbezogene Daten an Drittplattformen ├╝bermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Die Aufhebung der Kontaktbeschr├Ąnkungen f├╝r Geimpfte sei zwingend, antwortete Lambrecht. Der Grund daf├╝r sei weggefallen, seit das Robert Koch-Institut festgestellt habe, dass von Geimpften kaum Gefahr hinsichtlich einer Virus├╝bertragung ausgehe. "Wir sehen Licht am Ende des Tunnels", erkl├Ąrte die SPD-Politikerin. Daraus ergebe sich aber kein "Anspruchsrecht", dass "f├╝r mich etwas ge├Âffnet wird". Denn dann m├╝sste man regeln, "dass solche ├ľffnungsschritte nur f├╝r Geimpfte gelten d├╝rfen", was eine Unterscheidung w├Ąre, "die nicht nachvollzogen werden kann" und "Sprengstoff in die Gesellschaft bringen" w├╝rde. Bei Restaurants gelte ja der Grund f├╝r die Einschr├Ąnkungen noch. Ihre Verordnung werde "gerichtsfest" sein, zumal sie hoffentlich nur f├╝r eine kurze ├ťbergangsfrist gelte, wenn das Impfen weiter in Fahrt komme.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Nun hat Putin eine zynische Wette abgeschlossen"
Wladimir Putin und der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu: Russland hat einen g├╝nstigen Augenblick f├╝r den Angriff auf die Ukraine gew├Ąhlt, sagt Historiker Harold James.


Die G├Ąste

  • Christine Lambrecht (SPD), Justizministerin
  • Markus S├Âder, CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpr├Ąsident
  • Christiane Woopen, Vorsitzende des Europ├Ąischen Ethikrats
  • Michael H├╝ther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, K├Âln
  • Martin St├╝rmer, Virologe

Grunds├Ątzlich mochte der ├ľkonom Michael H├╝ther dem nicht widersprechen ("├╝berzeugt mich schon, das sind ja die naheliegendsten Grundrechte") ÔÇô der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft merkte lediglich an, "die Frage der Berufsaus├╝bung" komme dann "sehr schnell". Er zog die Wirksamkeit der Ausgangssperren in Zweifel ("es gibt keinen guten empirischen Befund daf├╝r") und forderte: "Wir m├╝ssten wieder lernen: Wie geht ├ľffnung?"

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Selbst der zugeschaltete Markus S├Âder bescheinigte der SPD-Kollegin, das Thema "sehr gut angesprochen" zu haben. Bis auf gelegentliches "Wir in Bayern"-Selbstlob verzichtete der Ministerpr├Ąsident auf Wahlkampf- und Profilierungst├Âne. Er verteidigte die Notbremsen-Ma├čnahmen ("Ohne Ausgangssperren w├Ąren uns die Zahlen davongelaufen"), betonte, die R├╝ckgabe der Rechte m├╝sse mit mehr Tempo beim Impfen einhergehen ("Mein Petitum ist, jetzt in den Betrieben zu impfen") und verbreitete ebenfalls Zuversicht: "Es ist eine lange Zielgerade, aber es ist eine Zielgerade."

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Mahnende Worte brachten der Virologe Martin St├╝rmer und die Vorsitzende des Europ├Ąischen Ethikrats, Christiane Woopen, in die Diskussion ein. St├╝rmer sagte, er sei zwar "dÔÇÖaccord" mit der Gleichstellung von Geimpften, Genesenen und Antigen-Getesteten, aber nicht mit mehr. Schlie├člich sei es nicht so, dass von Geimpften gar keine Ansteckungsgefahr ausgehe ÔÇô ein Restrisiko bleibe, weswegen auch die Abstandsregeln weiter gelten m├╝ssten. Solange die Neuinfektionen auf dem gegenw├Ąrtig immer noch hohen Niveau verharrten, bestehe au├čerdem das Risiko von Mutationen und der Entstehung impfresistenter Virusvarianten. Woopen forderte ein "Monitoring" zur Kl├Ąrung der Frage: "Wie lange ist jemand immun?" Es gebe Unsicherheiten bei allen drei Gruppen.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Mit einem Einspielfilm ├╝ber Einsamkeit und Isolation in Pflegeheimen, deren Bewohner trotz Impfung bislang immer noch nicht gemeinsam Mittag essen d├╝rfen, warf Anne Will die Frage auf, ob die nun avisierten Lockerungen f├╝r diese Menschen nicht "unverzeihlich" sp├Ąt k├Ąmen. Man habe auf die wissenschaftliche Einsch├Ątzung des RKI zur Ansteckungsgefahr durch Geimpfte warten m├╝ssen, verteidigte sich Lambrecht. Aber die liege doch seit dem 31. M├Ąrz vor, insistierte Anne Will. Sie habe in der Zwischenzeit "ganz, ganz dicke Bretter gebohrt", entgegnete Lambrecht, ihre Verordnung k├Ânne "in dieser Woche zum Abschluss kommen".

"Sind wir mal wirklich froh, dass wir die gr├Â├čte Baustelle jetzt durch das Impfen auf einen guten Weg gebracht haben", pflichtete ihr S├Âder erneut bei, "die anderen Dinge" k├Ânne man sukzessive verbessern. Zum Risiko der Mutationen merkte der CSU-Chef an, deren Beobachtung sei eine "zentrale Herausforderung". Im ├ťbrigen w├╝rden wir "definitiv" nicht nur einmal impfen m├╝ssen: "Keiner darf jetzt glauben: zweimal gepikst und das war's schon. Das wird Alltag der n├Ąchsten Jahre werden."

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Abweichende Meinungen gab es dann noch zur Frage der Aufhebung der Impfpriorisierung ÔÇô w├Ąhrend S├Âder sich daf├╝r aussprach ("gezieltes freies Impfen"), bef├╝rchtete Woopen in diesem Fall ein "Wettrennen", das wieder die gewinnen w├╝rden, "die sozial ohnehin besser dastehen, die Kontakte zu den Haus├Ąrzten haben". Weitgehend einig war sich die Runde indes dar├╝ber, dass es n├Âtig sei, die Impfkampagne verst├Ąrkt in "Brennpunktviertel" zu bringen, wo sowohl die Inzidenzen am h├Âchsten als auch die psychosozialen Folgen der Corona-Ma├čnahmen am gr├Â├čten seien.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Mario Thieme
Anne WillCSUMarkus S├ÂderSPD
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website