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Söder fordert funktionierende "Krankenhaus-Ampel"

Von dpa
Aktualisiert am 29.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Markus Söder: Er wirbt fĂŒr eine Krankenhaus-Ampel.
Markus Söder: Er wirbt fĂŒr eine Krankenhaus-Ampel. (Quelle: AP/dpa-bilder)
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Immer wieder wird hinterfragt, wie die aktuelle Pandemie-Lage eingeordnet werden soll. Nun macht Bayerns MinisterprĂ€sident einen Vorschlag, worauf kĂŒnftig noch stĂ€rker der Fokus gelegt werden soll.

Bayerns MinisterprĂ€sident Markus Söder fordert von der Bundesregierung neue und verlĂ€ssliche MaßstĂ€be zur Bewertung der Corona-Lage. Da die bisher im Fokus stehende Sieben-Tage-Inzidenz in der laufenden Omikron-Welle auch wegen mangelnder Testmöglichkeiten ihre vorwarnende Wirkung verliere, "brauchen wir ein neues Bewertungssystem, das sich an der Belegung der Krankenhausbetten orientieren sollte", sagte der CSU-Chef der "Welt am Sonntag".


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"Nur so erfahren wir, ob das Gesundheitssystem stabil bleibt – oder ob eine Überlastung droht." Er fĂŒgte an: "Der Bund ist gefordert, eine funktionierende und aussagekrĂ€ftige Krankenhaus-Ampel auf den Weg zu bringen."

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Söder sagte, diese Ampel mĂŒsse den Corona-Anteil an der Belegung der KrankenhĂ€user und eine mögliche Überlastung des Pflegepersonals berĂŒcksichtigen. Wichtig sei dabei: "Wir mĂŒssen wissen, wie viele Personen ausschließlich wegen Corona ins Krankenhaus kommen – und wie viele lediglich mit Corona."

Zuvor hatte am Freitag auch PrĂ€sident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, erlĂ€utert, dass in dieser Pandemie-Phase die reine Fallzahl nicht mehr entscheidend sei. "Wir mĂŒssen jetzt in erster Linie auf die Krankheitslast und die Krankheitsschwere schauen", sagte er.

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Konkret weist das RKI seit kurzem SchÀtzungen zu Infizierten mit Covid-19-Symptomen verschiedener Schwere aus. So liegen SchÀtzwerte zu FÀllen auch unter der Schwelle von Krankenhausaufnahmen vor, etwa die HÀufigkeit von Arztbesuchen.

Tschentscher gegen Warnsystem

Gegen das von Söder geforderte bundesweit anwendbare Warnsystem sprach sich aber Hamburgs Erster BĂŒrgermeister Peter Tschentscher aus. Der SPD-Politiker sagte, die Hansestadt habe ihre Entscheidungen "immer an der konkreten regionalen Pandemie-Lage ausgerichtet, die sich als Gesamtbild aus zahlreichen unterschiedlichen Faktoren ergibt". Das Zusammenspiel der Faktoren sei komplex, sodass sich Entscheidungen nicht schematisch aus bundesweit einheitlichen Schwellenwerten ableiten ließen.

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Auch Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) widersprach. "Die Corona-Politik sollte sich um VerlĂ€sslichkeit bemĂŒhen und nicht die BĂŒrger durch wechselnde MaßstĂ€be verunsichern." Berlins Regierende BĂŒrgermeisterin Franziska Giffey (SPD) nannte es derzeit am wichtigsten, die allgemeine Daseinsvorsorge zu sichern. Dazu gehöre der Schutz der kritischen Infrastruktur.

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