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Jobsituation f├╝r Behinderte in Pandemie verschlechtert

Von dpa
Aktualisiert am 08.02.2022Lesedauer: 2 Min.
J├╝rgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung f├╝r die Belange von Menschen mit Behinderungen, beantwortet in der Bundespressekonferenz Fragen von Journalisten.
J├╝rgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung f├╝r die Belange von Menschen mit Behinderungen, beantwortet in der Bundespressekonferenz Fragen von Journalisten. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - W├Ąhrend der Corona-Pandemie hat sich die Jobsituation von Menschen mit Behinderung nach Ansicht des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung deutlich verschlechtert.

Aktuell gebe es in Deutschland mehr als 170.000 Schwerbehinderte ohne Besch├Ąftigung, sagte J├╝rgen Dusel in Berlin. Er forderte deshalb intensive Bem├╝hungen, die Menschen in das Arbeitsleben einzubinden. Auch in Mobilit├Ątsfragen sei Deutschland noch lange nicht barrierefrei.

Menschen mit Behinderung l├Ąnger arbeitslos

"Demokratie braucht Inklusion", mahnte Dusel eindringlich und rief zu schnelleren Fortschritten in der ├Âffentlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung auf. "Es ist aus meiner Sicht nicht nur eine Frage von F├╝rsorge und Nettigkeit", sagte Dusel. "Es geht letztlich um die Umsetzung fundamentaler Grundrechte."

Im Arbeitsleben seien Menschen mit Behinderung auch in normalen Zeiten deutlich h├Ąufiger und l├Ąnger arbeitslos als andere Menschen - und das obwohl schwerbehinderte Erwerbslose im Schnitt sogar besser qualifiziert seien als Arbeitslose ohne Beeintr├Ąchtigung.

"Von der Erholung des Arbeitsmarktes nach der Pandemie werden vor allem Menschen mit Schwerbehinderung erst ganz zum Schluss profitieren", mahnte Dusel. Er fordert daher unter anderem h├Âhere Ausgleichsabgaben f├╝r Unternehmen, die keine Menschen mit Behinderung besch├Ąftigen.

"Pandemie f├╝r schwerbehinderte Menschen katastrophal"

Der Gesetzgeber schreibt Unternehmen ab einer bestimmten Gr├Â├če vor, mindestens f├╝nf Prozent der Arbeitspl├Ątze mit Menschen mit Behinderung zu besetzen. "Es gibt keinen Arbeitsplatz in Deutschland, der nicht durch einen Schwerbehinderten besetzt werden kann, wenn die Voraussetzungen stimmen", sagte Dusel.

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Anja Piel, Vorstandsmitglied beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), stimmte zu: "Die Corona-Pandemie ist f├╝r schwerbehinderte Menschen, was Arbeit und Besch├Ąftigung betrifft, katastrophal." Der DGB fordere daher ein kurzfristiges Arbeitsmarktprogramm f├╝r schwerbehinderte Menschen, das die negativen Corona-Effekte abf├Ąngt.

Auch im ├Âffentlichen Nahverkehr sowie im Fernverkehr gibt es laut Dusel noch viel zu tun. Menschen mit Behinderung seien in Bus, Bahn und Zug immer noch h├Ąufig sehr eingeschr├Ąnkt. Schon ein nicht funktionierender Fahrstuhl am Bahnhof k├Ânne Menschen mit Behinderung stark einschr├Ąnken. W├Ąhrend ein nicht-behinderter Reisender seine Koffer notfalls die Treppe hochziehen k├Ânne, sei etwa ein Rollstuhlfahrer ohne Aufzug oft aufgeschmissen.

Dusel dr├Ąngte hier auf schnelle Fortschritte: "Wenn wir sozusagen mit dem gleichen Tempo weitermachen, unsere Bahnh├Âfe zu ert├╝chtigen, wird es noch 30 Jahre brauchen bis der letzte Bahnhof barrierefrei ist."

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