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Drosten: "Wir haben keinen infektionsfreien Sommer"

Von dpa
Aktualisiert am 26.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Christian Drosten schaut in die Kamera (Archivbild): Der Virologe sieht die Corona-Pandemie noch nicht als beendet an.
Christian Drosten schaut in die Kamera (Archivbild): Der Virologe sieht die Corona-Pandemie noch nicht als beendet an. (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)
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Die hohen Inzidenzzahlen werden erst einmal bleiben, sagt Christian Drosten – der Virologe rät zu einem einfachen Mittel. Die Krankenhäuser rechnen indes mit einer wieder steigenden Zahl an Intensivpatienten.

Der Virologe Christian Drosten dringt trotz der eingeleiteten Lockerungen weiterhin auf ein bedachtsames Vorgehen in der Corona-Pandemie. Es sei ganz wichtig, dass die Lockerungen jetzt nicht als ein unreflektiertes Öffnen verstanden würden, sagte Drosten am Freitagabend in den ARD-"Tagesthemen". "Man muss dieses Geschehen genau beobachten, das Virus ist nicht absolut harmlos geworden. Man muss die Situation eben moderieren und nicht einfach laufen lassen."

Drosten sagte weiter: "Jetzt für die allernächste Zeit ist es sicherlich so, dass wir diese hohen Zahlen in Deutschland erstmal behalten werden." Problematisch sei zudem, dass sich nun viele Ältere verstärkt infizierten.

Viele Infektionen bei Schülern

Die höchsten Inzidenzen gebe es ferner im Schulalter. "Das heißt, das kommt im Moment aus den Schulen. Wenn aber jetzt Ferien sind, dann wird das unterbunden." Nach Ostern, wenn es warm sei, werde das Infektionsgeschehen abgemildert sein. "Aber es wird auch nicht komplett stoppen wie im letzten Jahr", so Drostens Voraussage. "Also ich würde schätzen: Das schaukelt sich zum Sommer wieder hoch. Wir haben keinen infektionsfreien Sommer."

Aber es sei eben ein Sommer. "Wenn wir da zum Beispiel in Innenräumen Maske tragen, dann kann man das Geschehen so moderieren, dass es nicht außer Kontrolle kommt." Drosten sagte weiter, im Winter "da muss man auch wieder härter durchgreifen, würde ich jetzt erwarten".

Krankenhäuser rechnen mit steigender Zahl an Intensivpatienten

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) rechnet indes wegen der aktuell hohen Corona-Infektionszahlen mit einer wieder steigenden Zahl an Intensivpatienten. Hochproblematisch sei die Situation für Kliniken vor allem durch Personalausfälle, sagte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben). "Drei von vier Krankenhäusern müssen Leistungen einschränken, weil Personal ausfällt." Dies liege an "Infektionen, Quarantäne oder Betreuung von positiv getesteten Kindern".

Zuletzt habe sich die Intensivbelegung zwar etwas vom Infektionsgeschehen abgekoppelt – jedoch nicht vollständig, sagte Gaß. In den kommenden Wochen würden die Krankenhäuser deshalb auch auf den Intensivstationen "wieder stärker steigende Patientenzahlen verzeichnen". Die Gesamtsituation mache deutlich, "dass die Corona-Pandemie noch lange nicht vorbei ist", unterstrich Gaß.

Verkehrsminister empfiehlt Masken in Bussen und Bahnen

Verkehrsminister Volker Wissing rät zum weiteren Tragen von Corona-Schutzmasken in Bus und Bahn, auch wenn dies nicht mehr verpflichtend ist. Die Maskenpflicht solle "so bald wie möglich" fallen, sagte der FDP-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). "Ich halte trotzdem viel davon, die Masken in Bus und Bahn weiterzutragen." Die Aufhebung der Maskenpflicht bedeute kein Maskenverbot.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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