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BÀtzing pariert Kritik auslÀndischer KardinÀle

Von dpa
18.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Fordert offen ĂŒber Macht und Machtmissbrauch in der Kirche zu sprechen: Georg BĂ€tzing.
Fordert offen ĂŒber Macht und Machtmissbrauch in der Kirche zu sprechen: Georg BĂ€tzing. (Quelle: Nicolas Armer/dpa./dpa)
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Bonn/Köln (dpa) - Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg BĂ€tzing, hat Kritik auslĂ€ndischer KardinĂ€le und Bischöfe an dem derzeitigen Reformprozess der deutschen Katholiken zurĂŒckgewiesen.

Die VorwĂŒrfe lösten "Befremden" aus, schrieb BĂ€tzing in einem Brief an den Erzbischof von Denver und mehr als 70 weitere Oberhirten aus den USA und anderen LĂ€ndern. "Dies gilt insbesondere deshalb, weil hier Behauptungen in den Raum gestellt werden, fĂŒr die man angesichts ihres Gewichts BegrĂŒndungen erwarten könnte. Diese bleiben Sie uns jedoch leider schuldig."

Der als Reformer bekannte Bischof BĂ€tzing wies die Unterzeichner darauf hin, dass der Anlass fĂŒr den Synodalen Weg der Missbrauchsskandal gewesen sei. Dies werde in ihrem Offenen Brief jedoch leider ĂŒberhaupt nicht erwĂ€hnt. "Ich wĂŒrde mich allerdings sehr wundern, wenn Sie und die Unterzeichner des Offenen Briefes die Bedeutung der Notwendigkeit nicht sĂ€hen, sich als Kirche der Frage des Missbrauchs zu stellen und daraus auch fĂŒr die Kirche und ihre Strukturen Konsequenzen zu ziehen. In diesem Zusammenhang muss leider auch offen ĂŒber Macht und Machtmissbrauch in der Kirche gesprochen werden, da helfen euphemistische VerbrĂ€mungen, wie Sie sie in Ihrem Schreiben versuchen, nicht wirklich weiter."

Die PrĂ€sidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, sagte der "Rheinischen Post" (DĂŒsseldorf), die aktuellen Geschehnisse im Erzbistum Köln zeigten wieder einmal, wie dringend die angestrebten Reformen seien. In Köln lasse sich "wie in einem Brennglas erkennen, dass ein Weiter-So nicht zu verantworten" sei. "Die Situation in Köln liefert alle Beweise, wie die Zeit fĂŒr Reformen drĂ€ngt und keinen, aber auch wirklich gar keinen Aufschub mehr duldet."

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Stetter-Karp Ă€ußerte sich auch kritisch dazu, dass Papst Franziskus immer noch nicht entschieden habe, ob der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki nun Erzbischof bleibe oder nicht. Woelki hat dem Papst seinen RĂŒcktritt angeboten, die GlĂ€ubigen im Erzbistum Köln aber gleichzeitig um eine zweite Chance gebeten. Nach EinschĂ€tzung von Stetter-Karp schadet der "anhaltende Schwebezustand allen, am Ende auch dem Kardinal selbst".

In einer ganzen Serie von Skandalen und FehlschlĂ€gen war zuletzt bekannt geworden, dass das Erzbistum Köln insgesamt 1,15 Millionen Euro fĂŒr einen ĂŒberschuldeten Priester gezahlt hatte. Der Priester habe knapp 500.000 Euro Schulden gehabt, hatte ein Sprecher des Erzbistums bestĂ€tigt. Die nachtrĂ€gliche Versteuerung samt Zinsen habe das Erzbistum noch einmal knapp 650.000 Euro gekostet. Die Mittel seien zum Teil aus einem Sondervermögen entnommen worden, aus dem auch die Zahlungen an Opfer von sexuellem Missbrauch geleistet werden. MĂ€nner und Frauen, die im Kindesalter von katholischen Priestern sexuell missbraucht worden waren, hatten in der Vergangenheit oft nur ein paar tausend Euro erhalten.

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