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Lauterbach: Behandlungsabbruch wird nicht erlaubt

Von dpa
Aktualisiert am 09.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. (Quelle: Annette Riedl/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat streng gefasste gesetzliche Kriterien f├╝r eine sogenannte Triage in Aussicht gestellt, also f├╝r eine Priorisierung von Patienten bei zu knappen Kapazit├Ąten.

Mit Blick auf einen m├Âglichen Behandlungsabbruch von Patienten mit geringeren ├ťberlebenschancen sagte der SPD-Politiker am Montag, eine solche "Ex-Post-Triage" sei ethisch nicht vertretbar. Dies sei weder ├ärzten, Patienten noch Angeh├Ârigen zuzumuten. "Deshalb werden wir es auch nicht erlauben." Selbst die Triage im Vorfeld einer Behandlung sollte nur unter hohen Auflagen m├Âglich sein, sagte Lauterbach.

In der Corona-Pandemie war das Thema wegen teils ausgelasteter Intensivstationen in den Fokus ger├╝ckt. Der Begriff Triage bedeutet, dass ├ärzte bei zu wenig Beatmungsger├Ąten oder Betten eine Reihenfolge festlegen, wer zuerst behandelt wird. Hintergrund der vorgesehenen Neuregelung ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von Ende vergangenen Jahres. Demnach muss der Bundestag "unverz├╝glich" Vorkehrungen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen im Fall einer Triage treffen. Bisher gibt es dazu keinen Gesetzesrahmen, sondern wissenschaftlich erarbeitete Empfehlungen f├╝r ├ärztinnen und ├ärzte.

Lauterbach sagte, dass nach dem Urteil der "Graubereich von medizinischen Entscheidungen" ausgeleuchtet werden m├╝sse. Dazu werde das Ministerium in K├╝rze einen Entwurf als Formulierungshilfe f├╝r die Koalitionsfraktionen vorlegen. "Triage-Entscheidungen waren in dieser Pandemie in Deutschland zwar eine reelle Gefahr, aber nie Alltag", sagte Lauterbach. "Durch Corona-Ma├čnahmen und Patientenverlegungen ist es uns gelungen, alle Kranken gut zu versorgen. Das soll auch in Zukunft so bleiben."

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Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begr├╝├čte die Absage an eine "Ex-Post-Triage". Dies sei eine klare St├Ąrkung der Rechte von Pflegebed├╝rftigen und Menschen mit Behinderungen, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Generell gelte es, das Gesundheitswesen so zu organisieren, dass sich solche Fragen der Priorisierung gar nicht stellten.

Unterschieden wird prinzipiell zwischen Triage im Voraus ("ex-ante") und nachtr├Ąglich ("ex post"), wie das Ministerium erl├Ąuterte. Zum einen wird also vorab entschieden, wer behandelt wird. Ex-Post-Triage bedeutet demnach, dass die Behandlung eines Patienten mit geringer ├ťberlebenswahrscheinlichkeit abgebrochen wird, um einen Patienten mit besserer Prognose versorgen zu k├Ânnen.

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