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Warnstreik an Flughäfen: Verdi-Arbeitskampf beginnt in Köln-Bonn


Hunderttausende betroffen
Flughafen-Warnstreik hat begonnen

Von t-online
Aktualisiert am 31.01.2024Lesedauer: 1 Min.
Streik an deutschen Flughäfen: Mehr als 1.000 Flüge fallen am Donnerstag aus.Vergrößern des BildesStreik an deutschen Flughäfen: Mehr als 1.000 Flüge fallen am Donnerstag aus. (Quelle: Thomas Banneyer/dpa)
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Hunderttausende Passagiere sind vom Warnstreik des Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen betroffen. Am Mittwochabend begann der Streik in Köln-Bonn.

Der angekündigte Warnstreik des Sicherheitspersonals an deutschen Flughäfen hat begonnen. Die Nachtschicht am Airport Köln/Bonn sei am Mittwochabend in den Arbeitsausstand getreten, sagte der zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretär Özay Tarim. "Die Beteiligung bei der Fluggastkontrolle liegt bei 100 Prozent."

Um Mitternacht sollte die Arbeitskampfmaßnahme auch an anderen Airports starten, etwa in Frankfurt und Düsseldorf. Insgesamt betrifft der bis zum späten Donnerstagabend (24 Uhr) geplante Ausstand elf größere deutsche Airports.

Am Köln/Bonner Airport fallen etwa drei Viertel der Flugbewegungen aus. An den Flughäfen Berlin, Hamburg und Stuttgart wurden sogar sämtliche für Donnerstag geplanten Starts abgesagt. Nach Schätzung des Flughafenverbands ADV fallen bundesweit rund 1100 Flüge aus oder können nur verspätet starten. Betroffen seien rund 200 000 Passagiere.

Voraussichtlich normaler Betrieb am Freitag

Erst am Freitag soll wieder ein normaler Flugbetrieb möglich sein. Dann ist bereits der nächste Verdi-Warnstreik geplant – bundesweit im öffentlichen Personennahverkehr.

Bei den Flügen, die am Donnerstag trotz der widrigen Umstände stattfinden, müssen sich Reisende auf lange Wartezeiten an den Sicherheitschecks einstellen. Um die Kontrollen zu beschleunigen, werden sie gebeten, das Handgepäck auf ein Minimum zu beschränken.

In dem Tarifkonflikt fordert Verdi 2,80 Euro mehr Lohn pro Stunde, höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde. Der neue Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten haben. Den Arbeitgebern gehen die Forderungen zu weit. Die Tarifverhandlungen sollen am 6. und 7. Februar in Berlin fortgesetzt werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP
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