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Familienministerin Barley will mehr Rechte für Scheidungsväter

"Gemeinsame Verantwortung"  

Barley will mehr Rechte für Scheidungsväter

19.09.2017, 11:33 Uhr | t-online.de, dpa

Familienministerin Barley will mehr Rechte für Scheidungsväter. Familienministerin Katarina Barley (SPD) will, dass Mütter und Väter ihre Kinder nach dem Ende einer Partnerschaft leichter erziehen können. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)

Familienministerin Katarina Barley (SPD) will, dass Mütter und Väter ihre Kinder nach dem Ende einer Partnerschaft leichter erziehen können. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) will Väter in einer getrennten Beziehung rechtlich besser stellen - und die gemeinsame Erziehung der Kinder auch nach dem Ende einer Partnerschaft erleichtern.

"Wenn eine Beziehung zerbricht, leiden die Kinder darunter am meisten", sagte Barley der "Süddeutschen Zeitung. "Wo immer es möglich ist, möchte ich Paare unterstützen, trotz Trennung gemeinsame Verantwortung als Eltern zu übernehmen."

Barley zeigt sich nach Angaben der Zeitung aufgeschlossen für Forderungen von Väterverbänden, die die Benachteiligung von Trennungsvätern kritisieren. 

Mütter zahlen meist weniger Steuern

Die steuerliche Entlastung für Alleinerziehende etwa gilt nur für denjenigen Elternteil, bei dem ein Kind wohnt. Meist ist das die Mutter. Wenn das Kind zwischen Mutter und Vater hin und her pendelt, entstehen auch für den anderen Elternteil Kosten.

Barley sagt, sie hält das für ungerecht. Die Familienministerin schlägt vor, ab einem Betreuungsanteil von einem Drittel auch den zweiten Elternteil steuerlich besserzustellen. Bei getrennt Erziehenden soll für beide ein Steuerabzugsbetrag von 550 Euro gelten. Die Kosten des neuen Steuermodells beziffert sie auf 270 bis 310 Millionen Euro.

Am Mittwoch will Barley bei einem Treffen mit Familienrechtsexperten und Verbänden in Berlin Kriterien einer Reform des Unterhaltsrechts und Umgangsrechts erarbeiten.

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