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Mehr Geld für Pfleger: Einigung bei Tarifstreit im öffentlichen Dienst


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Einigung bei Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

Von dpa
Aktualisiert am 25.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Busfahrer (Symbolbild): Die Gehälter von Angestellten im öffentlichen Dienst steigen.
Busfahrer (Symbolbild): Die Gehälter von Angestellten im öffentlichen Dienst steigen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Lange wurde gerungen, jetzt haben sich Bund und Kommunen bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst geeinigt. Pfleger, Busfahrer, Müllwerker und Behördenbeschäftigte bekommen mehr Geld.

Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Ländern ist eine Einigung erzielt worden. Wie am Sonntag mitgeteilt wurde, steigen die Einkommen um 4,5 Prozent in der niedrigsten Entgeltgruppe und -stufe und noch um 3,2 Prozent in der höchsten Eingruppierung.

Festgelegt wurden damit die Einkommen von rund 2,3 Millionen Angestellten der Kommunen und des Bundes. Auf rund 225 000 Beamte soll das Ergebnis den Gewerkschaftsforderungen nach übertragen werden. Nach dem letzten Verhandlungsstand sollen die Einkommen in Stufen ansteigen.

Seehofer spricht von "historischem Durchbruch"

Die Löhne und Gehälter werden am 1. April 2021 um 1,4 Prozent, mindestens aber um 50 Euro angehoben. In einer zweiten Stufe ein Jahr später folge eine Erhöhung um 1,8 Prozent, teilten Arbeitgeber und Gewerkschaften am Sonntag nach viertägigen Verhandlungen mit.

Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit bis Ende 2022. Der Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, sagte, damit gebe es für untere Lohngruppen eine Einkommenssteigerung um etwa 4,5 Prozent. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bezeichnete es als "historischen Durchbruch", dass es künftig Zulagen für Pflegekräfte geben soll. Laut Verdi beträgt die Lohnsteigerung für Pflegekräfte bis Ende 2022 damit rund 8,7 Prozent.

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Noch in diesem Jahr sollen zudem alle Beschäftigten eine Corona-Prämie von 600 bis 200 Euro ausgezahlt bekommen. Seehofer kündigte an, das Ergebnis werde wirkungsgleich auf die Beamten beim Bund übertragen.

Beraten wurde Kompromiss der Verhandler in den Bundestarifkommissionen von Verdi und des Beamtenbundes dbb. Die Mitglieder dieser Gremien waren großteils online zugeschaltet. Auch die nach Potsdam angereiste Mitgliederversammlung der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) beriet über die Punkte.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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