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Bundeswehr: Bundesanwaltschaft klagt gegen zwei Ex-Soldaten


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Ex-Soldaten wegen Gründung von Söldnertruppe angeklagt

Von afp
24.03.2022Lesedauer: 1 Min.
Generalbundesanwalt in Karlsruhe: Das Vorhaben der Männer hätte gegen das Völkerrecht verstoßen.
Generalbundesanwalt in Karlsruhe: Das Vorhaben der Männer hätte gegen das Völkerrecht verstoßen. (Quelle: Nicolaj Zownir/imago-images-bilder)
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Zwei ehemalige Bundeswehrsoldaten sollen versucht haben, mit einer Söldnergruppe in den Bürgerkrieg im Jemen einzugreifen. Auslöser waren wohl die Aussagen einer Wahrsagerin. Nun müssen die Männer sich vor Gericht verantworten.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen zwei frühere Bundeswehrsoldaten erhoben, die versucht haben sollen, eine hundert bis 150 Mann starke Söldnertruppe unter ihrem Kommando zu bilden. Damit hätten sie völkerrechtswidrig in den Bürgerkrieg im Jemen eingreifen wollen, erklärte die Behörde am Donnerstag in Karlsruhe. Arend-Adolf G. und Achim A. hätten die Botschaften einer Wahrsagerin als Handlungsanweisung verstanden und zudem finanzielle Interessen verfolgt.

Laut Bundesanwaltschaft wollten die beiden mit ihrer Truppe Teile der von Huthi-Rebellen kontrollierten Gebiete erobern. Damit wären "auch aus Sicht der Angeschuldigten zwangsläufig Tötungshandlungen im Rahmen von kriegerischen Auseinandersetzungen sowie zivile Verluste verbunden gewesen", teilte sie weiter mit. Finanziert werden sollte das Ganze möglichst durch Saudi-Arabien, die kontaktierten Stellen des Landes hätten aber nicht reagiert.

Zur Umsetzung des Vorhabens sei es auch deswegen nicht gekommen, weil die beiden Männer im Oktober festgenommen worden seien. Die Bundesanwaltschaft erhob Anklage wegen der versuchten Gründung einer terroristischen Vereinigung. Darüber muss nun das Oberlandesgericht Stuttgart entscheiden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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