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Prozess gegen Ex-AfD-Chefin Petry vorerst abgesagt

Von afp
Aktualisiert am 25.04.2019Lesedauer: 1 Min.
Frauke Petry: Sie soll im Juni ein Kind bekommen.
Frauke Petry: Sie soll im Juni ein Kind bekommen. (Quelle: Metodi Popow/imago-images-bilder)
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Die Ex-AfD-Chefin Frauke Petry steht wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Die geplanten Prozesstermine wurden nun jedoch abgesagt – weil die 43-Jährige ein Kind erwartet?

Die Prozesstermine gegen die ehemalige AfD-Chefin Frauke Petry wegen Steuerhinterziehung und Subventionsbetrugs sind vorerst aufgehoben worden. Petry sei verhandlungsunfähig, bestätigte eine Sprecherin des Amtsgerichts Leipzig der Nachrichtenagentur AFP. Eigentlich hätte sich die 43-Jährige ab Montag in zwei Verhandlungsterminen vor Gericht verantworten müssen. Bislang stehen laut Gerichtssprecherin keine neuen Termine fest. Petry erwartet im Juni ihr sechstes Kind.

Die Staatsanwaltschaft wirft Petry vor, Fördergelder für eine Krisenberatung für ihre Firma für ihre private Insolvenz benutzt zu haben. Die Kosten habe sie über ihre Firma abgerechnet und in der Umsatzsteuervoranmeldung geltend gemacht. Bereits im Dezember war der Prozess wegen eines formalen Fehlers zunächst ausgesetzt worden.


In einem anderen Verfahren war Petry wegen fahrlässigen Falscheids Anfang April vom Landgericht Dresden zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt worden. Ursprünglich war Petry wegen Meineids angeklagt; nach Auffassung der Richter handelte sie allerdings nicht vorsätzlich. Petry soll in einer Sitzung des Wahlprüfungsausschusses des sächsischen Landtags im Jahr 2015 in einer Zeugenaussage unter Eid falsch ausgesagt haben.

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