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Zweite Bewerbung: Lauterbach und Scheer wollen SPD-Vorsitzende werden

Zweite Bewerbung  

Lauterbach und Scheer wollen SPD-Vorsitzende werden

12.07.2019, 19:38 Uhr | dpa, AFP

Zweite Bewerbung: Lauterbach und Scheer wollen SPD-Vorsitzende werden. Karl Lauterbach: Die Bewerbung von Lauterbach und Scheer ist nach der von Michael Roth und Christina Kampmann die zweite. (Archivbild) (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

Karl Lauterbach: Die Bewerbung von Lauterbach und Scheer ist nach der von Michael Roth und Christina Kampmann die zweite. (Archivbild) (Quelle: Ralf Hirschberger/dpa)

Noch immer sucht die SPD nach einer neuen Führung. Nun ist die zweite Bewerbung eingegangen: SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach und die Umweltpolitkerin Nina Scheer wollen es zusammen versuchen.

SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach und die Umweltpolitikerin Nina Scheer wollen als Team für den Parteivorsitz kandidieren. Ihre Bewerbung kündigten sie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur an. Es gehe ihnen um eine Politik, die Ungleichheiten vermindere, die natürlichen Lebensgrundlagen schütze und unverwässert sozialdemokratisch sei.

Lauterbach und Scheer sind das zweite Bewerberduo, zuvor hatten Europa-Staatsminister Michael Roth und die ehemalige nordrhein-westfälische Familienministerin Christina Kampmann ihre Kandidatur angekündigt.

Auch der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil schließt eine Kandidatur nicht aus. Er sagte zu "Zeit Online: "Ich bekomme mit, dass mein Name das eine oder andere Mal zu lesen ist, was einen natürlich ehrt." Der SPD-Vorsitz sei "ein großartiger Job". Für ihn gelte, dass er das Verfahren auf den Weg bringen wolle. "Und natürlich mache auch ich mir Gedanken", fügte er hinzu. "Aber alles zu seiner Zeit."

"Die Zeit der Alphatiere ist vorbei"

Künftig müsse die SPD ihre Basis stärker einbeziehen, sagte Klingbeil weiter. Er habe erlebt, "wie zwei ältere Männer sich zusammensetzen, um auszuhandeln, wer Parteivorsitzender und wer Kanzlerkandidat wird". Das sei "ein falscher Weg". Er glaube, "die Zeit der Alphatiere ist vorbei".
 

 
Kandidaten für die Nachfolge der zurückgetretenen Parteichefin Andrea Nahles haben bis zum 1. September Zeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. Der Vorsitz soll nach einer Mitgliederbefragung auf einem Parteitag Anfang Dezember besetzt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa, AFP

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