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Sigmar Gabriel: Neuer Cheflobbyist für Automobilbranche? Wunschkandidat der Konzerne

Wunschkandidat der Konzerne  

Bericht: Ex-SPD-Chef Gabriel soll Chef der Auto-Lobby werden

27.10.2019, 20:49 Uhr | dpa

Sigmar Gabriel: Neuer Cheflobbyist für Automobilbranche? Wunschkandidat der Konzerne. Sigmar Gabriel: Der Ex-SPD-Chef wird im November sein Bundestagmandat vorzeitig abgeben.  (Quelle: imago images)

Sigmar Gabriel: Der Ex-SPD-Chef wird im November sein Bundestagmandat vorzeitig abgeben. (Quelle: imago images)

Neuer Job: Laut einem Medienbericht wollen die Autokonzerne Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel zu ihrem Cheflobbyisten machen. Doch es gibt noch eine andere Kandidatin aus der Politik. 

Der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel soll einem Zeitungsbericht zufolge neuer Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) werden. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, gibt es mit der ehemaligen Staatsministerin Hildegard Müller (CDU) zwar noch eine weitere Kandidatin für den Spitzenposten. Gabriel sei jedoch der Wunschkandidat der Autokonzerne, der Zulieferer und der Familienunternehmen.

Laut der "BamS" will das VDA-Präsidium unter der Leitung von Vizepräsident Arndt Kirchhoff in der kommenden Woche Gespräche mit Gabriel und Müller führen. Anschließend solle am 7. November im Verbandsvorstand die Entscheidung fallen. Die Reihenfolge stehe fest, zitierte die Zeitung aus informierten Kreisen. "Sollten keine unüberbrückbaren Differenzen mit Gabriel auftreten, wird er der neue Präsident." Demnach hat auch Gabriel bereits signalisiert, den Posten übernehmen zu wollen.

Kritik an zahlreichen Nebentätigkeiten von Gabriel 

Gabriel hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, im November sein Bundestagsmandat vorzeitig niederzulegen. Der bisherige VDA-Chef Bernhard Mattes hatte im September seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt.
 

 
Gabriel sitzt seit 2005 im Bundestag. Von 2009 bis 2017 war er Vorsitzender der SPD. Er war zudem Umwelt-, Wirtschafts- und Außenminister. Zuletzt hatte es wiederholt Kritik daran gegeben, dass der frühere SPD-Chef wegen seiner zahlreichen Nebentätigkeiten sein Abgeordnetenmandat nicht mehr in ausreichendem Umfang wahrnehme.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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