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Bundestag: CDU, SPD & Co. – den Parteien brechen die Spenden weg

Bundestagsbericht  

Den Parteien brechen die Großspenden weg

30.12.2019, 07:33 Uhr | dpa

Bundestag: CDU, SPD & Co. – den Parteien brechen die Spenden weg. Blick in den Plenarsaal des Bundestages: Die Gesamtsumme der Spenden ging 2019 auf 1,2 Millionen Euro zurück. (Symbolfoto) (Quelle: dpa/Michael Kappeler)

Blick in den Plenarsaal des Bundestages: Die Gesamtsumme der Spenden ging 2019 auf 1,2 Millionen Euro zurück. (Symbolfoto) (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Die politischen Parteien finanzieren sich zum großen Teil über Spenden. Im laufenden Jahr ist die Summe der Großspenden um fast zwei Drittel geschrumpft. Am meisten verliert die Union.

Die im Bundestag vertretenen Parteien haben in diesem Jahr einen starken Einbruch bei Großspenden hinnehmen müssen. Die Gesamtsumme ging von rund 3,1 Millionen auf 1,2 Millionen Euro zurück.

Besonders hart traf es CDU und CSU. Die CDU hatte im vergangenen Jahr rund eine Million Euro an Großspenden eingenommen, jetzt nur noch 335.002 Euro. Und die CSU, die 2018 noch von einem Spender mit 625.000 Euro bedacht worden war, musste sich 2019 mit 95.000 Euro begnügen. Die CDU bleibt aber die am stärksten profitierende Partei. Wie schon im Vorjahr erhielt die AfD auch 2019 keine einzige Großspende.

Spenden über 50.000 Euro müssen gemeldet werden

Die Zahlen hat der Bundestag auf seiner Internetseite veröffentlicht. Danach wurden im laufenden Jahr (Stand Mitte Dezember) zum Beispiel der SPD 156.600 Euro überwiesen – 2018 war es mit 390.001 Euro noch mehr als doppelt so viel gewesen.

Politische Parteien finanzieren sich in Deutschland vor allem durch Mitgliedsbeiträge, Geld vom Staat und Spenden. Einzelspenden über 50.000 Euro müssen die Parteien dem Bundestagspräsidenten sofort melden, der die Angaben zeitnah veröffentlichen muss.

Zuwendungen, die im Jahr 10.000 Euro übersteigen, müssen mit Namen und Anschrift des Spenders sowie der Gesamtsumme im Rechenschaftsbericht verzeichnet werden. Er wird dem Bundestagspräsidenten zugeleitet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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