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Kanzlerkandidat: Saarlands Ministerpräsident Hans bringt Söder ins Spiel

Kanzlerkandidat der Union  

Saarlands Ministerpräsident bringt Söder ins Spiel

25.03.2020, 09:46 Uhr | dpa, AFP, ds

Kanzlerkandidat: Saarlands Ministerpräsident Hans bringt Söder ins Spiel . Tobias Hans und Markus Söder (Archivfoto): "Selbstverständlich kann ich mir dabei auch Markus Söder als Kanzlerkandidaten vorstellen." (Quelle: dpa)

Tobias Hans und Markus Söder (Archivfoto): "Selbstverständlich kann ich mir dabei auch Markus Söder als Kanzlerkandidaten vorstellen." (Quelle: dpa)

In der Corona-Krise präsentiert sich Markus Söder als Entscheider. Jetzt hat sich Saarlands Landeschef Tobias Hans dafür ausgesprochen, auch den CSU-Chef als Kanzlerkandidaten der Union zu betrachten. 

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans sieht den bayerischen Regierungschef Markus Söder als möglichen Kanzlerkandidaten der Union. Es sei "ein ungeschriebenes Gesetz", dass die Chefs von CDU und CSU gemeinsam entschieden, wer Kandidat werde. "Selbstverständlich kann ich mir dabei auch Markus Söder als Kanzlerkandidaten vorstellen", sagte Hans dem "Spiegel".

Söder sei genau wie der nächste Vorsitzende der CDU ein natürlicher Aspirant. Söder sei "ein erfolgreicher Ministerpräsident, der sein Land gut regiert und auch in dieser Krise gezeigt hat, wie man Maßstäbe setzt", sagte Hans.

Söder hatte mehrfach klargemacht, dass er derzeit keine Ambitionen auf eine Kanzlerkandidatur hat. In der Corona-Krise hat sich Söder bislang als Entscheider präsentiert. Umfragen zufolge legte er in der bundesweiten Gunst im bisherigen Verlauf der Krise deutlich zu.

Parteitag erst im Winter

Zudem forderte Hans, den Entscheidung über den Parteivorsitz der Christdemokraten auf den Dezember zu vertagen. Es gebe derzeit "drängendere Fragen als die, wer in Zukunft die CDU führt". Die Corona-Krise müsse über alle Parteigrenzen hinweg bewältigt werden. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer solle bis dahin im Amt bleiben. 

Über die Nachfolge von Kramp-Karrenbauer sollte eigentlich bei einem Sonderparteitag am 25. April entschieden werden. Dieser Parteitag wurde wegen der Ausbreitung des Coronavirus aber bereits ausgesetzt, ohne dass ein neuer Termin festgelegt wurde. Für Dezember ist ein regulärer Bundesparteitag der CDU geplant. "Ich glaube, es reicht, wenn wir dort einen Vorsitzenden wählen", sagte Hans.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP

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