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"Peinlich": Grüne posten Baerbock-Bild ohne Männer – und ernten Spott

"Peinlich"  

Grüne schneiden Männer aus Bild mit Baerbock

05.08.2021, 14:15 Uhr | dpa, t-online

"Peinlich": Grüne posten Baerbock-Bild ohne Männer – und ernten Spott . Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock: Auch sie ist auf dem Bild zu sehen. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)

Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock: Auch sie ist auf dem Bild zu sehen. (Quelle: Christophe Gateau/dpa)

Auf Twitter hatten die Berliner Grüne ein Bild gepostet, auf dem nur Frauen zu sehen waren – inklusive Seitenhieb gegen die Union. Dann stellte sich heraus: So ganz ohne Männer ist das Ursprungsbild nicht entstanden.

Ein Bildausschnitt der Grünen mit den Spitzenkandidatinnen im Bund und im Land Berlin sowie weiteren Frauen hat im Internet für Debatten gesorgt. Das Foto der Damengruppe unter anderem mit Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und der Spitzenkandidatin für die Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl, Bettina Jarasch, hatten die Grünen von Berlin-Mitte auf Twitter mit einer Geschlechterattacke auf die Union versehen und geschrieben: "Während sich auf den Gruppenfotos der Union wieder alte Männer zusammendrängen ...".

Wenig später kam allerdings heraus, dass auf dem Ursprungsfoto die Frauengruppe rechts und links von Männern eingerahmt war, die aber vor der Twitter-Verbreitung weggeschnitten wurden. Grünen-Mitglieder lieferten das Ursprungsbild selbst nach, auch nachdem Kritik aufgekommen war, dass zwar Frauen, aber lediglich Weiße und keine Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Foto zu sehen waren. 

Die herausgeschnittenen Männer hätten Migrationshintergrund, die Quote von nicht-weißen Menschen auf dem Ursprungsbild liege also bei 40 Prozent, twitterte Tuba Bozkurt, Direktkandidatin der Grünen für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im Herbst. 

Im Netz führte der Vorgang zu einigen spitzen Kommentaren. Daran konnte auch die Erklärung für das Weglassen der Männer nichts ändern. Die Mitte-Grünen twitterten: "... Damit soll niemand versteckt werden. Um die drumherum geht es im Tweet schlicht nicht..." Ein User fand kurz und knapp: "Peinlich: Der Ursprungs-Tweet. Und auch die versuchte, unbeholfene Schadensbegrenzung."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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