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Anton Hofreiter: Neuer Posten steht wohl fest

Kein Ministerium erhalten  

Diesen Posten soll Anton Hofreiter künftig übernehmen

06.12.2021, 19:43 Uhr | dpa, AFP

Anton Hofreiter: Neuer Posten steht wohl fest. Anton Hofreiter: Der bisherige Fraktionsvorsitzende der Grünen soll künftig einen anderen Posten einnehmen. (Quelle: imago images/Chris Emil Janßen)

Anton Hofreiter: Der bisherige Fraktionsvorsitzende der Grünen soll künftig einen anderen Posten einnehmen. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago images)

Bei der Ministerienvergabe der Grünen ging Anton Hofreiter leer aus. Nun soll der bisherige Fraktionsvorsitzende einen neuen Posten erhalten. Es könnte ein erster Schritt in Richtung Europa sein.

Nach acht Jahren an der Fraktionsspitze der Grünen soll Anton Hofreiter Vorsitzender des Europaausschusses im Bundestag werden. Das meldeten der "Spiegel" und das Nachrichtenportal "ThePioneer" übereinstimmend unter Berufung auf Fraktionskreise, dies entspricht auch Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Formal könnte die Fraktion am Donnerstag entscheiden. 

Der Parteilinke Hofreiter hatte eigentlich gehofft, Agrarminister in der neuen Ampelregierung zu werden. Er musste aber nach einer parteiinternen Auseinandersetzung dem Realo Cem Özdemir das Ressort überlassen, was Empörung im linken Flügel der Grünen auslöste.

Erster Schritt Richtung Europa

Die Grünen wählen am Dienstagnachmittag eine neue Fraktionsspitze. Um die beiden Vorsitzenden-Posten bewerben sich die bisherige Parlamentsgeschäftsführerin Britta Haßelmann und die Wirtschaftspolitikerin Katharina Dröge. Hofreiter und seine Ko-Vorsitzende Katrin Göring-Eckardt hatten angekündigt, nicht mehr anzutreten.

Die Grünen haben sich in den Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP das Recht gesichert, den nächsten deutschen EU-Kommissar zu benennen, wenn ein entsprechender Posten zu besetzen ist. Über seine Arbeit im Europaausschuss könnte Hofreiter sich laut "Spiegel" dafür in Position bringen. Göring-Eckardt will ihrerseits Bundestagsvizepräsidentin werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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