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Angela Merkel will Jury-Vorsitz für Menschlichkeitspreis übernehmen


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Altkanzlerin Merkel übernimmt neue Aufgabe

Von dpa
29.06.2022Lesedauer: 1 Min.
Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel will den Vorsitz der Jury eines Menschlichkeitspreises übernehmen.
Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel will den Vorsitz der Jury eines Menschlichkeitspreises übernehmen. (Quelle: Thomas Trutschel/imago-images-bilder)
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Seit einigen Monaten ist Angela Merkel nicht mehr die Kanzlerin. Nun übernimmt sie eine neue Aufgabe.

Ex-Kanzlerin Angela Merkel will den Vorsitz der Jury des portugiesischen Gulbenkian-Preises für Menschlichkeit übernehmen. Das teilte eine Sprecherin der Altkanzlerin am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mit. Die Übernahme des Jury-Vorsitzes durch Merkel werde aller Voraussicht nach im Herbst erfolgen – verbunden mit der Teilnahme der 67-Jährigen an der diesjährigen Preisverleihung.

Merkel hatte der Bundesregierung zuvor mitgeteilt, dass sie den Jury-Vorsitz übernehmen will. Im Bundesanzeiger war eine Entscheidung des Kabinetts vom 15. Juni bekannt gemacht worden, nach der es keine Bedenken gegen die Übernahme dieser Jury-Funktion durch Merkel gibt. Die Ministerrunde sei der entsprechenden Empfehlung eines beratenden Gremiums gefolgt.

Greta Thunberg erste Preisträgerin

Die vom armenischen Ölmagnaten und Kunstsammler Calouste Gulbenkian 1956 in Portugal gegründete gleichnamige Stiftung hat nach eigenen Angaben das Ziel, die Lebensqualität der Menschen durch Kunst, Wohltätigkeit, Wissenschaft und Bildung zu verbessern.

2020 rief die Stiftung den Preis für die Menschlichkeit ins Leben. Vor zwei Jahren erhielt die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg als erste die mit einer Million Euro dotierte Auszeichnung. Thunberg wurde für ihren Kampf gegen Erderwärmung und Umweltzerstörung geehrt. 2021 ging die Auszeichnung an die Organisation Global Covenant of Mayors (den Globalen Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie). Der Gewinner 2022 soll im Juli bekannt gegeben werden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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