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Hundert Jahre Versailler Vertrag: Wie er radikalen Kräften den Weg ebnete


Wie der "Schandfrieden" die deutschen Gemüter erhitzte


10.01.2020Lesedauer: 1 Min.
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Historische Aufnahmen: Wie der Friedensvertrag von Versailles die junge Weimarer Republik destabilisierte. (Quelle: t-online)

"Ewigen Frieden" sollte der Vertrag von Versailles nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bringen. In Deutschland sorgte er stattdessen für Unfrieden und ein Erstarken radikaler Kräfte.

Am 11. November 1918 war der Erste Weltkrieg vorbei. Das Deutsche Reich, Frankreich und Großbritannien unterzeichneten einen Waffenstillstand. Was folgte, war eine Veranstaltung der Superlative. Über 10.000 Staatsmänner, Diplomaten und Experten kamen zur Friedenskonferenz in Paris zusammen, um eine neue Ordnung festzulegen.

Der ohne Deutschland ausgehandelte Versailler Friedensvertrag wurde schließlich am 28. Juni 1919 unterzeichnet, am 10. Januar 1920 trat er in Kraft. Doch der ewige Frieden, den sich vor allem US-Präsident Woodrow Wilson erhofft hatte, trat nicht ein. In Deutschland machte der Begriff des "Schandfriedens" die Runde und spielte radikalen Kräften in die Hände.

Die historischen Bilder zum Versailler Vertrag und wie der Friedensvertrag für Aufruhr in Deutschland sorgte, sehen Sie in beeindruckenden historischen Aufnahmen oben im Video.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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