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Im Visier: Darum ist Deutschland so abhängig von China


Deutschland im Visier

Von Florian Harms

29.10.2022Lesedauer: 1 Min.
Meinung
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Die subjektive Sicht des Autors auf das Thema. Niemand muss diese Meinung übernehmen, aber sie kann zum Nachdenken anregen.

Das Brandenburger Tor aus der Luft (Symbolbild): China versucht immer stärker, Deutschland zu unterwandern.
Das Brandenburger Tor aus der Luft (Symbolbild): China versucht immer stärker, Deutschland zu unterwandern. (Quelle: Alexey Fedoren/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

wer die Schlagzeilen der vergangenen Tage liest, dem kann heiß und kalt werden: China kauft sich in den Hamburger Hafen ein – sechs Bundesminister protestieren, aber der Kanzler boxt den Deal durch. China betreibt geheime Polizeistationen in Deutschland – und die Innenministerin lässt es zu. Jetzt will China auch noch eine Computerchip-Fabrik in Dortmund übernehmen – und die Bundesregierung nickt brav.

Noch nie zuvor war die deutsche Wirtschaft so abhängig von China wie jetzt. Der deutsche Handelsbilanzsaldo mit dem Riesenreich hat einen Allzeit-Negativrekord aufgestellt, wir importieren also weit mehr Güter, als wir exportieren. In China sind Politik und Wirtschaft ein und dasselbe, das totalitäre Regime von Xi Jinping kontrolliert alles und setzt Handel als Machtinstrument ein, um seinen Aufstieg zur Weltmacht zu fördern.

Warum kuscht der Kanzler vor dieser Gefahr, warum verteidigt er Deutschlands Interessen nicht vehementer? Man muss das so provokativ fragen: Ist Olaf Scholz ein U-Boot der Chinesen? In unserem heutigen Podcast geben Lisa Fritsch, Johannes Bebermeier und ich Antwort auf die brisantesten Fragen der Stunde. Hören Sie bitte hinein.

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Wenn Sie uns Ihre Meinung mitteilen möchten, schreiben Sie uns gern an podcasts@t-online.de.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihr

Florian Harms
Chefredakteur t-online
E-Mail: t-online-newsletter@stroeer.de

Mit Material von dpa.

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