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Raketenalarm in Hawaii: Menschen verängstigt und ungläubig

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Warnung per SMS  

Falscher Raketenalarm versetzt Hawaii in Angst

14.01.2018, 16:08 Uhr | AP, dpa, rtr, AFP, jmt

Raketenalarm in Hawaii: Menschen verängstigt und ungläubig. Der Test einer Raketenabwehr über Hawaii im August 2017: Nun schreckte ein SMS die Hawaiianer aus dem Schlaf – Raketenalarm. (Quelle: Reuters/Latonja Martin/U.S. Navy)

Der Test einer Raketenabwehr über Hawaii im August 2017: Nun schreckte ein SMS die Hawaiianer aus dem Schlaf – Raketenalarm. (Quelle: Latonja Martin/U.S. Navy/Reuters)

Die Notfallbehörden auf Hawaii haben fälschlicherweise Raketenalarm ausgegeben. Einwohner sollten Schutzräume aufsuchen. "Dies ist keine Übung", hieß es in der SMS-Botschaft.

Einwohner des US-Staates im Pazifik sind am Samstag durch eine SMS der Notfallbehörden aufgeschreckt worden. "Bedrohung durch ballistische Rakete Richtung Hawaii. Sofort Schutzraum aufsuchen. Dies ist keine Übung", lautete die Nachricht, die viele aus dem Schlaf holte. Es gab panische Reaktionen.

Ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde sagte später, es habe sich um einen Fehlalarm gehandelt. Tatsächlich seien keine Raketen im Anflug auf die US-Inselkette im Pazifischen Ozean gewesen. Die Behörde versuche noch herauszufinden, wie es dazu kam. Dem Sender CNN zufolge hatte ein Mitarbeiter der Behörde bei einem Schichtwechsel eine falsche Taste gedrückt und damit den Alarm ausgelöst.

Hawaiis Senator Brian Schatz sprach von einem menschlichen Fehler, der absolut nicht zu entschuldigen sei. Der ganze Staat Hawaii sei verschreckt. Die Verantwortung müsse geklärt, der Alarmierungprozess gegen solche Fehler abgesichert werden, twitterte Schatz.

Menschen verängstigt und ungläubig

Er habe noch im Bett gelegen, als ihn der Alarm ereilte, berichtete der Frisör Jamie Malapit. Er habe erst geglaubt, das Handy habe eine Tsunamiwarnung. "Ich wachte auf, sah die Raketenwarnung und dachte: Unmöglich." Er habe seine Kundentermine abgesagt und fühle sich immer noch "ein bisschen durchgeknallt", obwohl er inzwischen wisse, dass es ein Fehlalarm war. Er frage sich, ob das alles stimme.

Der Anwalt Richard Ing sagte, er habe am Haus gebaut, als ihm seine Frau von dem Alarm erzählt habe. Auf seinem Mobiltelefon sei die gleiche Botschaft gewesen. Radio und Fernsehen hätten aber keine weiteren Informationen gesendet. Auf Twitter habe er dann gesehen, dass alles blinder Alarm war. In der Zwischenzeit hätten sich Frau und Kinder aber schon auf eine Evakuierung vorbereitet.

Alarmsirenen auf Hawaii wieder eingeführt

Hawaii hat rund 1,4 Millionen Einwohner. Im November hatten die dortigen Behörden erklärt, sie würden die monatlichen Testläufe der Alarmsirenen wieder aufnehmen, die vor einem Atomangriff warnen. Zur Begründung hatten die Behörden auf einen möglichen Raketenangriff Nordkoreas verwiesen. Hawaii ist auch ein bedeutender US-Militärstützpunkt. 

Nordkorea hatte Ende November nach dem Test einer Rakete mit besonders großer Reichweite erklärt, das gesamte US-Gebiet liege nun in Reichweite der nordkoreanischen Armee. Zudem lieferte sich Kim einen verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump, der wiederum Nordkorea mit der völligen Zerstörung drohte. All dies löste international die Sorge vor einem Atomkrieg aus.

Auch auf der Pazifikinsel Guam, einem US-Außengebiet, hatte es im vergangenen August einen falschen Raketenalarm gegeben. Beide Gebiete liegen möglicherweise in Reichweite von Raketen aus Nordkorea.

Quellen:
– AP, dpa, Reuters, AFP

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