Sie sind hier: Home > Panorama > Buntes >

"Oase der Ruhe": Restaurant auf Rügen verbietet Familien mit Kindern Zutritt

...

"Das wollen wir nicht mehr dulden"  

Restaurant auf Rügen verbietet Familien mit Kindern

17.08.2018, 19:54 Uhr | dpa, t-online.de, so

"Oase der Ruhe": Restaurant auf Rügen verbietet Familien mit Kindern Zutritt . Restaurant "Oma's Küche" auf Rügen

Ein Schild mit der Aufschrift “Adult-Only Restaurant" steht vor dem Eingang des Restaurants "Oma's Küche". Foto: Stefan Sauer (Quelle: dpa)

Die Diskussion wird immer hitziger, nachdem ein Restaurant auf Rügen ab 17 Uhr Kindern den Zutritt verwehrt. Einige Gäste sind wütend, der Besitzer aber bleibt bei seiner Begründung.

Kinderfreie Zone auf Rügen: Ein Restaurant in Binz verweigert ab 17 Uhr kleinen Gästen den Zutritt. Kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass viele Familien ihren Urlaub auf der deutschen Ferieninsel verbringen. Wer nach einem Tag am Strand mit Kindern unter 14 Jahren im Restaurant "Oma’s Küche" essen möchte, wird weggeschickt.

Vor dem Restaurant steht ein Schild mit der Aufschrift: "Spezialisiert auf Ruhe, Erholung und entspanntes Genießen, begrüßen wir unsere Gäste am Abend erst ab 14 Jahren!" Mit der Entscheidung wolle Besitzer Rudolf Markl seinen Gästen von 17 Uhr an eine "Oase der Ruhe" bieten.

Schild vor Oma's Küche auf Rügen: Das Restaurant lässt abends keine Kinder mehr rein. (Quelle: dpa/Stefan Sauer)Schild vor "Oma’s Küche" auf Rügen: Das Restaurant lässt abends keine Kinder mehr rein. (Quelle: Stefan Sauer/dpa)

Kinder belästigen andere Gäste

"Kinder spielen hier Fangen, zerstören Gegenstände – Gäste fühlen sich belästigt, stehen auf und gehen. Das wollen wir nicht mehr länger dulden", begründet der Wirt seine Entscheidung. "Es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer", sagte er.

Es gehe um Kinder, die Gäste am Nebentisch belästigen würden, die an Tischdecken zerrten und Rotweingläser umschmissen – und Eltern, die nicht eingreifen. "Die quittieren das mit einem Lächeln, essen weiter, und es interessiert sie alles nicht."

Lars Schwarz, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbands in Mecklenburg-Vorpommern, zeigt sich zwar nicht begeistert, betont aber die freie unternehmerische Entscheidung, die jeder Gastwirt treffen könne. "Aber wir zielen in Mecklenburg-Vorpommern auf Kinderfreundlichkeit", stellt er klar.

Vor zwei Jahren sorgte ein ähnlicher Fall aus Lindlar bei Köln für Aufsehen. Eine Wirtin hatte vor ihrem Restaurant ebenso ein Schild aufgestellt. Die Aufschrift sorgte bei vielen für Empörung. "Erzogene Kinder sind herzlich willkommen. Aus dem Rest machen wir Hackfleisch", hieß es dort. 

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • Eigene Recherche

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Jetzt 20,- € Gutschein einlösen + kostenloser Versand
bei MADELEINE
Anzeige
congstar wie ich will: Tarif individuell zusammenstellen
noch heute das Samsung Galaxy S9 bestellen
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018