Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePanorama

Italien: Erdrutsch auf Ischia nach Unwetter – Tote und Vermisste


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextDeshalb trat Papst Benedikt zurückSymbolbild für einen TextObi verringert Sortiment massivSymbolbild für ein VideoHier fällt kräftig SchneeSymbolbild für einen TextSo hoch wird Ihre GrundsteuerSymbolbild für einen TextEr ist der attraktivste Mann der WeltSymbolbild für einen TextKult-Trainer beendet KarriereSymbolbild für einen TextDiscounter startet große RückrufaktionSymbolbild für einen TextTV-Star bittet um EntschuldigungSymbolbild für einen TextMareile Höppner posiert im BHSymbolbild für einen Text1.200 Euro Rente: Das braucht's dafürSymbolbild für einen TextNBA-Star Dennis Schröder in HandschellenSymbolbild für einen Watson TeaserNach Eklat: Bayern-Star droht SperreSymbolbild für einen TextDiese Risiken birgt eine verschleppte Erkältung
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Erdrutsch auf Ischia – eine Tote

Von dpa, afp, pdi

Aktualisiert am 26.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Erdrutsch in Italien: Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nach einem schweren Erdrutsch auf der italienischen Insel Ischia ist eine Frau tot geborgen worden, mehrere Menschen wurden am Samstagabend noch vermisst.

Im Schlamm versunkene Autos, bis ins Meer gerissene Busse, Schutt und Verwüstung in den Straßen: Heftige Unwetter haben im Norden der italienischen Mittelmeerinsel Ischia Überschwemmungen, Chaos und Zerstörung angerichtet.

Eine Frau starb in den Schlammmassen, teilte die Präfektur in Neapel mit. 13 Menschen erlitten Verletzungen, elf Menschen galten am späten Abend noch als vermisst. Acht Vermisste, darunter ein Kind, seien unterdessen aufgetaucht und in Sicherheit. "Es ist eine Tragödie", sagte der Chef des Zivilschutzes. Seine Behörde warnte am Freitag vor Stürmen und Unwettern in der süditalienischen Region Kampanien, zu der die bei Touristen beliebte Insel Ischia gehört.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

In den frühen Morgenstunden brach das Unwetter über das Eiland mit etwas mehr als 60.000 Einwohnern herein. Besonders betroffen war der Küstenort Casamicciola im Norden. Schlammmassen beschädigten Häuser, in denen auch einige der Vermissten vermutet wurden. Die Feuerwehr rettete nach eigenen Angaben zwei Menschen aus einem Auto, das ins Meer gerissen wurde. Sie war insgesamt mit 100 Kräften und 40 Fahrzeugen im Einsatz. Bilder im Fernsehen zeigten einen Hang, an dem ein Erdrutsch abging, und einen Mann, der in einem Gebäude bis zur Burst im Dunkeln im Wasser steckte. Auf Videos der Feuerwehr waren völlig demolierte Autos und mit Geröll und Erde überflutete Straßen zu sehen.

Auto mit Insassen ins Meer gerissen

Wegen des tobenden Unwetters hatten die Rettungskräfte nach eigener Aussage Mühe, die Menschen auf der Insel zu erreichen. "Die Situation ist sehr kompliziert", sagte Innenminister Matteo Piantedosi am Mikrofon des TV-Senders Rainews24. Möglicherweise seien Menschen unter dem Schlamm eingeschlossen, erklärte er weiter.

Die Behörden schickten von Neapel aus Spezialisten, Fahrzeuge und weitere Verstärkung nach Ischia. Das Militär entsandte Hubschrauber zur Unterstützung. Rund 200 Bewohner sollten laut Piantedosi aus ihren Häusern evakuiert werden. Über Stunden konnten viele im betroffenen Teil der Insel ihre Wohnungen nicht verlassen. Die Verwaltung wies die Menschen dazu an. Viele hatten keinen Strom mehr. Schulen, Friedhöfe und Parks blieben ohnehin am Samstag geschlossen. Das hatte Ischias Bürgermeister Enzo Ferrandino bereits am Freitag wegen der Unwetter-Warnung angeordnet.

Zwischenzeitlich kursierten zudem Meldungen über acht Todesopfer, die die Präfektur und die Carabinieri in Neapel allerdings vorerst nicht bestätigten. Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni dankte den Rettungskräften für ihren Einsatz, wie ihr Amtssitz in Rom mitteilte. Sie stehe in Kontakt mit den Behörden vor Ort. Auch andere Minister drückten den Menschen auf der größten Insel im Golf von Neapel ihre Nähe aus.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa und AFP
  • napoli.repubblica.it: Liveblog (italienisch)
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ministerium: Extreme wollen Klimabewegung unterwandern
  • Philip Friedrichs
  • Adrian Roeger
Von Philip Friedrichs, Adrian Röger
ErdrutschFeuerwehrUnwetterÜberschwemmung
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website