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US-Abgeordneter der Republikaner als Hochstapler entlarvt


Republikanische Partei
US-Abgeordneter als Hochstapler entlarvt

Von t-online, fls

Aktualisiert am 19.12.2022Lesedauer: 2 Min.
George Santos: Er soll gleich mehrere Stationen in seinem Lebenslauf erfunden haben.Vergrößern des BildesGeorge Santos: Er soll gleich mehrere Stationen in seinem Lebenslauf erfunden haben. (Quelle: Ron Adar/imago-images-bilder)
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Er inszenierte sich als einer, der den "American Dream" verkörpert. Nun stellt sich heraus: Im Lebenslauf des US-Abgeordneten George Santos war vieles frei erfunden.

Ein Abgeordneter der Republikaner im US-Repräsentantenhaus hat offenbar große Teile seines Lebenslaufes gefälscht. Ein Bericht der "New York Times" legt nahe, dass George Santos, der für seine Partei den Wahlbezirk Long Island gewonnen hatte und damit zur Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus beitrug, viele Stationen seines Werdegangs frei erfunden hat.

Wie die Zeitung berichtet, wollen ihn mehrere Firmen, bei denen Santos eigenen Angaben zufolge arbeitete, nie beschäftigt haben. Konkret geht es dabei um die Wall-Street-Investmenthäuser Goldman Sachs und Citigroup. Beide Unternehmen sagten der Zeitung, es gebe keine Aufzeichnungen darüber, dass Santos je bei ihnen angestellt gewesen sei.

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Santos inszenierte sich im Wahlkampf als Aufsteiger

Auch die Hochschule Baruch College, an der Santos angeblich 2010 einen Abschluss erwarb, teilte der "New York Times" auf Anfrage mit, keine Unterlagen zu dem 34-Jährigen zu haben. Seine wohltätige Tierschutzorganisation mit dem Namen "Friends of Pets United" soll demnach darüber hinaus nicht offiziell registriert sein.

Santos hatte sich im Wahlkampf als Aufsteiger inszeniert. Als einer, der für das steht, was in den USA als "American Dream" bekannt ist. Er stammt von brasilianischen Einwanderern ab und ist der erste offen schwul lebende Republikaner, der einen Sitz im Repräsentantenhaus gewonnen hat.

Auf Anfrage der "New York Times" wollte sich Santos bislang nicht im Detail äußern. Sein Anwalt teilte dem Blatt mit, es sei "wenig verwunderlich", dass sein Mandant Feinde bei der Zeitung habe. Auch Santos' Partei hat bislang noch nicht auf die Vorwürfe reagiert.

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