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Streik in Italien führt zu Flughafen-Chaos: Auch viele Deutsche betroffen


Zahlreiche Ausfälle
Streik in Italien: Chaos an Flughäfen

Von dpa, afp
Aktualisiert am 15.07.2023Lesedauer: 2 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:230715-99-412512Vergrößern des BildesIn Italien streikt das Bodenpersonal an Flughäfen – auch deutsche Reisende sind davon betroffen. (Symbolbild) (Quelle: Gregorio Borgia/dpa-video)
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Italienische Medien warnen vor einem "schwarzen Samstag": An Flughäfen im Land gibt es starke Einschränkungen. Nicht nur das Bodenpersonal streikt.

Wegen Streiks an Flughäfen und im Luftverkehr müssen sich Fluggäste in Italien auf teils starke Einschränkungen einstellen. Auch Reisende aus Deutschland sind betroffen.

Das Bodenpersonal, unter anderem zuständig für Abfertigungs- und Check-in-Dienste, streikt von 10 bis 18 Uhr. Rund 1.000 Flugverbindungen sowie mehr als 250.000 Passagiere seien von dem Ausstand betroffen, schätzte der italienische Verbraucherschutzverband Codacons.

Hunderte Flüge – auch von und nach Deutschland – wurden bereits gestrichen. An den Flughäfen wird Chaos erwartet. Einige Flugverbindungen etwa von Rom-Fiumicino nach München, Köln, Hamburg oder Frankfurt fallen in dem Zeitraum des Ausstands aus. Vom Flughafen Mailand-Malpensa in Norditalien wurden ebenfalls Flüge nach Deutschland gestrichen. Außerdem wurden Flüge von deutschen Flughäfen nach Italien gecancelt. Deutsche Reisende werden daher aufgefordert, sich über den Status ihrer Verbindungen zu informieren.

Auch in Belgien gab es einen Streik im Flugverkehr. Dort wurden wegen einer Arbeitsniederlegung der Piloten von Ryanair 250 Flüge am Flughafen Charleroi in Brüssel abgesagt.

Auch Piloten streiken

Italienische Medien warnen vor einem "schwarzen Samstag" im Flugverkehr. Denn zusätzlich zum Bodenpersonal streiken die Piloten von Malta Air, die in Italien die Ryanair-Flüge steuern, von 12 bis 16 Uhr. Bei der Billigfluggesellschaft Vueling sind von 10 Uhr bis 18 Uhr Piloten und Flugbegleiter ebenfalls zum Streik aufgerufen. Europas größte Direktfluggesellschaft Ryanair hatte zuvor mitgeteilt, dass wegen des Streiks mit Flugausfällen und Einschränkungen auf Flügen von und nach Italien zu rechnen sei.

Der italienische Verkehrsminister Matteo Salvini rief die Streikenden dazu auf, "gesunden Menschenverstand" walten zu lassen, um nicht "Millionen anderen Arbeitern und Touristen" zu schaden.

Nach einem landesweiten Bahnstreik am Donnerstag ist dies der zweite Ausstand in Italien, der Tausende Menschen betrifft und zu Problemen im öffentlichen Verkehr führt. Die Streiks treffen Italien mitten in der Hauptreisezeit und während einer Hitzewelle.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP
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