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Kein Ende der K├Ąlte in Sicht

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 4 Min.
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Mit heftigen Schneest├╝rmen hat Tief "Daisy" gro├če Teile Norddeutschlands ins Chaos gest├╝rzt. Viele D├Ârfer an der K├╝ste und auf den Ostseeinseln sind von der Au├čenwelt abgeschnitten. In Mecklenburg-Vorpommern sa├čen in der Nacht zu Sonntag hunderte Autofahrer auf der Autobahn A20 bei eisigen Temperaturen in ihren Fahrzeugen fest. Bei Dahme in Schleswig-Holstein droht wegen Sturmflut an der Ostsee ein Deich zu brechen.

"Der Winter hat Deutschland weiter im Griff", so Andreas Wagner von Meteomedia gegen├╝ber wetter.info mit Blick auf die kommende Woche. Wenn sich das Wetter am Montagabend auch im Nordosten beruhigt hat, stellt sich ├╝berall ruhiges Winterwetter ein. Die Temperaturen klettern dann nur im Nordwesten mal knapp ├╝ber null Grad, ansonsten bleibt es beim Dauerfrost. Ein Ende dieser K├Ąlte ist bislang nicht abzusehen. Das versch├Ąrft auch die Probleme f├╝r die Binnenschifffahrt auf den Kan├Ąlen und Fl├╝ssen: "Der Rhein wird zwar noch nicht zufrieren, aber auf der Elbe, der Donau und der Mosel wird das Eis immer dicker", prophezeit Wagner.

Deich stark besch├Ądigt

Der Deich bei Dahme zwischen L├╝beck und der Insel Fehmarn sei vom Wind so stark besch├Ądigt worden, dass die Beh├Ârden Ausbesserungsarbeiten veranlassen mussten, sagte ein Sprecher der Polizei-Regionalleitstelle Nord in Kiel. Auch an der Hafenmauer in L├╝beck-Travem├╝nde seien von der st├╝rmischen See einzelne Steine abgesp├╝lt worden. In Flensburg und der Altstadt von L├╝beck sind ganze Stra├čenz├╝ge von Hochwasser ├╝berflutet.

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Priwall von der Au├čenwelt abgeschnitten

In Neustadt, Heiligenhafen und an anderen Badeorten trat die Ostsee ├╝ber die Ufer, die Deiche hielten dort am Morgen jedoch. Bei L├╝beck schnitten meterhohe Schneewehen den Ort Priwall von der Au├čenwelt ab. Auch die Priwallf├Ąhre habe ihren Betrieb wegen Hochwassers und Sturm eingestellt.

Winter in Deutschland

Immer wieder Behinderungen

"In Ostholstein sind fast alle Nebenstra├čen, wie Gemeinde- und Kreisstra├čen unpassierbar", teilte die L├╝becker Polizeidirektion weiter mit. "Lediglich die Autobahnen und Bundesstra├čen werden in Minutenabst├Ąnden ger├Ąumt. Trotzdem kommt es auch hier zu Behinderungen durch pl├Âtzlich auftretende Schneewehen." Eine Bundesstra├če bei Gr├Âmitz auf der Ostsee-Halbinsel Wagrien wurde teilweise gesperrt, eine Landesstra├če bei Ratekau in der N├Ąhe des Timmendorfer Strandes ist "nicht mehr befahrbar".

Aktuelle Meldungen aus der Unwetterzentrale

Katastrophenalarm ausgerufen

In Mecklenburg-Vorpommern rief der Kreis Ostvorpommern als erster Landkreis Katastrophenalarm aus. Grund daf├╝r seien die extreme Witterungssituation und die zunehmend chaotischen Verkehrsbedingungen, teilte das Lagezentrum im Schweriner Innenministerium mit. Am Montag f├Ąllt in Mecklenburg-Vorpommern die Schule aus. Dies gelte f├╝r alle Landkreise und kreisfreien St├Ądte, teilte die Schweriner Landesregierung mit.

Zwei Meter hohe Schneeverwehungen

Der steife Nordostwind wehte auf Fehmarn den Schnee immer wieder von den Feldern auf die Stra├čen. Besonders betroffen sind der Norden und der Osten der Insel, wo sich die Schneeverwehungen nach Berichten von Inselbewohnern bis zu einer H├Âhe von zwei Metern auft├╝rmten. "Wir haben eine Schneefr├Ąse der Bundeswehr im Einsatz. Der Katastrophenschutz des Kreises hat uns ein Raupenfahrzeug geschickt, das den Notarzt bei Bedarf zu den Patienten bringen kann", berichtete Schmiedt.

Ortschaften sich selbst ├╝berlassen

"Auf der Insel Fehmarn geht fast nichts mehr", berichtete die Polizei. Die Lage sei katastrophal, berichtete auch B├╝rgermeister Otto-Uwe Schmiedt. Dort sei nur noch die Autobahn befahrbar, die den F├Ąhrhafen nach D├Ąnemark mit dem Festland verbindet. Alle Ortschaften auf der Insel seien "mehr oder weniger sich selbst ├╝berlassen". Das gilt auch f├╝r "unz├Ąhlige D├Ârfer in Ostholstein". Sie seien weder auf dem Land- noch auf dem Wasserwege erreichbar.

Stra├čen nicht mehr passierbar

Der B├╝rgermeister appellierte an die Inselbewohner, auf Autofahrten zu verzichten. "In Burg sind die Stra├čen frei, aber die Verbindungen zwischen den 42 D├Ârfern auf der Insel sind blockiert und praktisch nicht mehr passierbar", schilderte der B├╝rgermeister die Lage.

VorhersageDas Wetter in Europa
├ťberblick Aktuelle Wetter-Themen

A20: Autofahrer nach Stunden befreit

Auf der A20 zwischen G├╝tzkow und Jarmen blieben etwa 170 Autofahrer im Schnee liegen. R├Ąumfahrzeuge versuchten von beiden Seiten die Fahrbahn vom Schnee zu befreien, der den Autos bis an die Fenster reiche. Querstehende Fahrzeuge erschweren dabei die Durchfahrt f├╝r die R├Ąumfahrzeuge. Erst nach Stunden konnte das Technische Hilfswerk die Eingeschneiten in Sicherheit bringen. Die Gefahr f├╝r die Menschen sei gebannt, da alle Insassen von den Helfern in Jarmen untergebracht worden seien, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei Altentreptow.

Bahnverkehr fast lahmgelegt

In Mecklenburg-Vorpommern wurde auch der Bahnverkehr zu gro├čen Teilen lahmgelegt. In hohen Schneewehen fuhr sich am Sonntagmorgen ein Personenzug auf der Strecke Stralsund-Pasewalk-Berlin bei Ducherow fest, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn AG. Das Technische Hilfswerk versuche derzeit ├╝ber stark verschneite Feldwege zu den knapp 60 eingeschlossenen Menschen im Zug zu kommen.

S├╝dwesten hat "Daisy" ├╝berstanden

W├Ąhrend die Unwetterzentrale f├╝r den Norden erst am Montag eine Entspannung der Wetterlage voraussagt, hat die S├╝dwesth├Ąlfte Deutschlands das Tief "Daisy" mittlerweile ├╝berstanden. "In der Mitte Deutschlands und im Westen gibt es nur noch einzelne Schneef├Ąlle", sagte Andreas Wagner. Aber auch hier ist es weiterhin winterlich kalt.

Quelle: wetter.info, sr, rf, dpa, APD, AFP

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