Sie sind hier: Home > Panorama >

Toter im Radkasten von US-Flugzeug in Ramstein entdeckt

Schrecklicher Fund in Ramstein  

Soldaten entdecken Toten in Radkasten

30.07.2014, 17:44 Uhr | t-online.de, dpa, AP

Toter im Radkasten von US-Flugzeug in Ramstein entdeckt. Transportmaschine C-130J Hercules: schreckliches Ende einer mutmaßlichen Flucht nach Europa (Quelle: dpa)

Transportmaschine C-130J Hercules: schreckliches Ende einer mutmaßlichen Flucht nach Europa (Quelle: dpa)

Soldaten haben im Radkasten eines US-Militärflugzeugs den Körper eines blinden Passagiers gefunden. Die Leiche eines schwarzen Jugendlichen sei nach der Landung eines C130J-Transportflugzeugs auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz entdeckt worden, teilte ein Pentagonsprecher in Washington mit.

Der im Fahrwerksschacht gefundene tote Jugendliche ist mit hoher Wahrscheinlichkeit am Flughafen der malischen Hauptstadt Bamako zugestiegen. Das teilten die Staatsanwaltschaft Zweibrücken und die Polizei in Kaiserslautern mit.

Woher die deutschen Ermittler diese Erkenntnis genau haben, sagten sie nicht. Indizien sprächen dafür, betonte eine Polizeisprecherin in Kaiserslautern. Bevor das Flugzeug am Sonntag in Deutschland landete, habe es Stopps in mehreren afrikanischen Ländern eingelegt. US-Militärs prüfen jetzt, ob es auf afrikanischen Start- und Landeplätzen Sicherheitsmängel gibt.

Tod durch Sauerstoffmangel

Fest steht nach der Obduktion der Leiche, dass der junge Mann wegen Sauerstoffmangels in großer Flughöhe erstickt ist. Der Tote war am Sonntagabend auf der US-Airbase im pfälzischen Ramstein bei einer Inspektion entdeckt worden.

Zur Identität des Jugendlichen wurde nichts bekannt. "Er hatte keine Papiere dabei", sagte ein Sprecher der US-Airbase in Ramstein. Unmittelbar nach der Entdeckung sei der Leichnam auch auf mögliche ansteckende Krankheiten untersucht worden, sagte der Sprecher unter Hinweis auf die in Westafrika grassierende Ebola-Epidemie: "Es wurde nichts gefunden."

Flucht in reiche Industriestaaten

In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass junge Leute aus Dritte-Welt-Ländern sich im Fahrwerksschacht von Flugzeugen versteckt haben, um in reiche Industriestaaten zu flüchten. Nach Angaben der US-Luftwaffe ist dies aber der erste tote blinde Passagier, der an Bord einer Militärmaschine in Ramstein entdeckt wurde.

Ramstein ist der zentrale Flughafen der US-Streitkräfte in Europa. Hier werden auch Verletzte aus den Auslandseinsätzen der USA eingeflogen und in der nahe gelegenen US-Klinik Landstuhl versorgt.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Magenta SmartHome Bonus: bis zu 4 Geräte für nur 1,- €*
zur Telekom
Anzeige
Erstellen Sie jetzt 500 Visiten- karten schon ab 14,99 €
von vistaprint.de
Gerry Weberbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe