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Wettervorhersage: Mit jeder Nacht wird es ein wenig kälter

Dauerfrost und Schnee  

Mit jedem Tag ein wenig kälter

26.12.2014, 08:40 Uhr

Wettervorhersage: Mit jeder Nacht wird es ein wenig kälter. Frostige Temperaturen: Das Jahr endet bitterkalt.  (Quelle: dpa)

Frostige Temperaturen: Das Jahr endet bitterkalt. (Quelle: dpa)

2014 wird mit tiefen Temperaturen enden. Das hat Andreas Wagner von MeteoGroup gegenüber wetter.info bestätigt. Besonders der Samstag wird dabei zum "Problemtag", so der Meteorologe. Denn aktuell ist noch nicht absehbar, wie stark sich ein über Irland liegendes Randtief auf Deutschland auswirken wird.

Die Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag stimmt schon mal auf den Frost der kommenden Tage ein. Im Norden, Osten und Süden fallen die Temperaturen auf minus 1 bis minus 3 Grad, bei klarem Himmel kann es im Norden sogar bis zu minus 6 Grad kalt werden. Besonders heikel: Da aktuell in Schleswig-Holstein und Hamburg noch große Wassermassen auf Straßen und Feldern sind, ist mit gefrierender Nässe zu rechnen.

Mit jeder Nacht ein wenig kälter

Tagsüber ist im Erzgebirge, den Alpen und dem Schwarzwald mit Schnee- und Graupelschauern zu rechnen. Im Norden bleibt es auch tagsüber glatt, das Quecksilber klettert hier selten über die 0-Grad-Marke. Der Wind aus nördlicher Richtung tut sein übriges dazu, dass die gefühlte Temperatur noch deutlich darunter liegt.

Oberhalb von 600 Metern ist ab Freitag außerdem mit Dauerfrost zu rechnen. Die Temperaturen fallen hier auf minus 3 Grad. In der Nacht zum Samstag wird es noch kälter: Im Süden und Osten klart der Himmel auf, die Temperaturen fallen auf minus 3 bis minus 7 Grad. Lediglich im äußersten Westen bleibt es noch bei 1 bis 2 Grad.

Winterliche Verhältnisse in weiten Landesteilen

Am Samstag sind verschiedene Szenarien möglich, denn noch ist unklar, wie stark sich ein Randtief, das derzeit über Irland liegt, auf unser Wetter auswirkt. Am wahrscheinlichsten ist, dass zwischen Ruhr, Hessen und Schwaben winterliche Verhältnisse einbrechen. Hier wird auch Schnee fallen. Im Westen ist entweder mit Schnee oder mit matschigem Schneeregen zu rechnen. Im Norden ist es zwar sonnig, doch bei trockener, kalter Luft wird es selten wärmer als minus 1 bis minus 3 Grad. Dauerfrost ist bei minus 3 bis minus 5 Grad auch in Thüringen angesagt.

Lediglich im Westen können die Temperaturen nochmal in den Plusbereich rutschen: Am Oberrhein sind bei Regen bis 5 Grad möglich.

Dauerfrost im Osten

Als gesichert gilt dagegen, dass es in der Nacht zum Sonntag richtig kalt wird: Im gesamten Bundesgebiet ist mit Temperaturen zwischen minus 2 und minus 6 Grad zu rechnen, in den Mittelgebirgen erstmals sogar zweistellig im Minus. Tagsüber wird es lediglich nochmal in Alpennähe schneien, den Rest erwartet ein teils sonniger, teils wolkenverhangener Tag. Der bleibt in jedem Fall bitterkalt: In Sachsen und Thüringen werden bei Dauerfrost minus 5 bis minus 8 Grad erwartet, in den restlichen Bundesländern ist mit minus 1 bis minus 4 Grad zu rechnen. Lediglich auf den Inseln wird es wärmer: Hier sind 3 bis 4 Grad drin.

Die Nacht zum Montag ist dann von "strengem Frost" dominiert, wie Wagner bestätigt. In der Mitte und im Süden sinken die Temperaturen auf minus 10 Grad ab, in den Mittelgebirgen sogar auf Minus 15 Grad. Dabei soll es auch bis Silvester bleiben.

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