Sie sind hier: Home > Panorama >

London-Heathrow: Drohne kracht in landendes Flugzeug

In London-Heathrow  

Drohne kracht in landendes Flugzeug

18.04.2016, 13:00 Uhr | dpa

London-Heathrow: Drohne kracht in landendes Flugzeug. Flugzeug am Himmel über London. Nicht nur dort sind sie von Drohnen gefährdet. (Quelle: Reuters)

Flugzeug am Himmel über London. Nicht nur dort sind sie von Drohnen gefährdet. (Quelle: Reuters)

Am Flughafen Heathrow in London ist offenbar ein unbemanntes Fluggerät in eine Passagiermaschine im Landeanflug gekracht. Schlimmeres passierte glücklicherweise nicht - das Flugzeug, das mit 137 Menschen an Bord aus Genf kam, konnte sicher in Großbritannien gelandet werden.

Der Pilot der British-Airways-Maschine berichtete von dem Vorfall. Nach einer technischen Kontrolle wurde es dann auch wieder für den Luftverkehr freigegeben. Die Polizei ermittelt. Experten nahmen den Vorfall zum Anlass, um auf die Gefahr durch Drohnen hinzuweisen und strengere Regeln zu fordern.

Einem Bericht der britischen Flugsicherungsbehörde (UKAB) zufolge kam es 2015 innerhalb von einem halben Jahr landesweit zu 23 Beinahe-Zusammenstößen zwischen Drohnen und Flugzeugen. Zwei der Zwischenfälle ereigneten sich demnach am Flughafen Heathrow.

Nur eine Frage der Zeit

"Angesichts der großen Zahl an Drohnen, die von Hobby-Piloten herumgeflogen werden, war es nur eine Frage der Zeit, bis es zu einem Zusammenstoß kommen würde", sagte Flugsicherheitsexperte Steve Landells von der Pilotenvereinigung der Fluggesellschaft British Airways (Balpa).

Er forderte bessere Aufklärung der Drohnen-Piloten, die oft von den Risiken und Regeln ihres Hobbys wenig verstünden. Landells brachte auch schärfere Gesetze ins Spiel. Bislang dürfen Drohnen in Großbritannien bis zu einer Höhe von 365 Meter fliegen; von Flugzeugen, Hubschraubern, Flughäfen und Landeplätzen müssen sie ferngehalten werden.

Großbritanniens Verkehrsminister Robert Goodwill sagte, das Kabinett denke über eine Registrierungspflicht für Drohnen nach, wie es sie bereits in Irland und den USA gibt. Auch das sogenannte "geo fencing", eine Technologie mit der das Eindringen von Drohnen in den Luftraum über bestimmte Gebiete automatisch gemeldet und verhindert werden kann, sei im Gespräch.


Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
New Collection - Daisies & Stripes
bei TOM TAILOR
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal