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Papst Franziskus spricht 35 Katholiken heilig

Opfer von Religionskriegen  

Papst spricht 35 Katholiken heilig

15.10.2017, 15:39 Uhr | dpa

Papst Franziskus spricht 35 Katholiken heilig. Die Sonne reflektiert sich im Kreuzstab von Papst Franziskus am 15.10.2017 auf dem Petersplatz im Vatikan bei einer Messe zur Heiligsprechung von 35 Katholiken. (Quelle: AP/dpa/Andrew Medichini)

Die Sonne reflektiert sich im Kreuzstab von Papst Franziskus am 15.10.2017 auf dem Petersplatz im Vatikan bei einer Messe zur Heiligsprechung von 35 Katholiken. (Quelle: Andrew Medichini/AP/dpa)

Papst Franziskus hat 35 Katholiken heilig gesprochen, die unter anderem Opfer von Religionskriegen geworden sind. Sie hätten ihr Leben Jesus gewidmet, so das Kirchenoberhaupt bei der Zeremonie vor 35.000 Gläubigen auf dem Petersplatz.

Im Jahr des Reformationsjubiläums wird eine Gruppe von Märtyrern in den Kreis der Heiligen aufgenommen, die im 17. Jahrhundert in Brasilien von Protestanten – calvinistischen Söldnern aus den Niederlanden – getötet worden ist. Der Jesuit Andre de Soveral und der Priester Ambrosio Francisco Ferro sowie 28 Laien waren bereits von Papst Johannes Paul II. 2000 selig gesprochen worden.

Heilig gesprochen wurden auch drei Kindermärtyrer aus Mexiko. Dort sind Cristóbal, Antonio und Juan Schutzpatrone für die Kinder. Außerdem wurden der spanische Ordensmann Faustino Míguez und der italienische Kapuzinermönch Angelo da Acri in den Kreis der Heiligen aufgenommen. An den Feierlichkeiten nahmen auch Delegationen der Länder teil, aus denen die neuen Heiligen stammten.

Papst Franziskus (hinten Mitte) kommt mit seinem Kreuzstab am 15.10.2017 auf dem Petersplatz im Vatikan zu einer Messe zur Heiligsprechung von 35 Katholiken. (Quelle: AP/dpa/Andrew Medichini)Papst Franziskus (hinten Mitte) kommt mit seinem Kreuzstab am 15.10.2017 auf dem Petersplatz im Vatikan zu einer Messe zur Heiligsprechung von 35 Katholiken. (Quelle: Andrew Medichini/AP/dpa)

"Neue Wege der Evangelisierung" 

Der Argentinier kündigte außerdem an, in zwei Jahren in Rom mit Bischöfen über die katholische Kirche im Amazonas-Gebiet beraten zu wollen. Die Region des Regenwaldes in Südamerika stecke in einer Krise, gerade die indigene Bevölkerung werde vergessen und habe wenige Zukunftsperspektiven. Bei der Sonderversammlung der Bischofssynode für Oktober 2019 soll es um "neue Wege der Evangelisierung" gehen – sprich, wie der katholische Glaube in der Region verbreitet werden kann.

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