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Lateinamerika-Besuch: Papst Franziskus reist nach Chile und Peru

Kirchen in Chile angegriffen  

Papst Franziskus reist nach Chile und Peru

15.01.2018, 12:25 Uhr | dpa, t-online.de

Lateinamerika-Besuch: Papst Franziskus reist nach Chile und Peru . Bei dem Lateinamerika-Besuch von Papst Franziskus geht es um Religion, Politik und Umwelt. (Quelle: AP/dpa/Andrew Medichini)

Bei dem Lateinamerika-Besuch von Papst Franziskus geht es um Religion, Politik und Umwelt. (Quelle: Andrew Medichini/AP/dpa)

Heute beginnt Papst Franziskus seine sechste Reise nach Lateinamerika. Begegnungen mit Indios und Migranten sollen im Mittelpunkt seiner Reise stehen. Außerdem will er sich für die Erhaltung des Amazonas-Gebietes einsetzen.

In Chile trifft Franziskus Vertreter der Mapuche-Indianer, die seit Jahren für die Rückgabe ihrer Ländereien kämpfen. Dazu will er mit zwei Opfern der Pinochet-Diktatur zusammenkommen und in Santiago de Chile ein Armenheim der Kirche besuchen.

In Chile wurden am Wochenende mehrere Brandanschläge gegen Kirchen verübt, bei denen nur geringer Sachschaden entstand. Auf Flugblättern an den Tatorten wurde der Kampf der Mapuche um Ländereien unterstützt und die katholische Kirche angeprangert. Rund 9.000 Sicherheitskräfte stehen im Einsatz zur Sicherheit des Papstes in Santiago de Chile, in der nordchilenischen Stadt Iquique und in Temuco, im Süden des Landes.

Es geht um Religion, Politik und Umwelt

In Peru besucht der Papst von Donnerstag bis Sonntag Lima, das Departement Madre de Dios im Amazonasgebiet, wo illegaler Bergbau die Lebensgrundlage der Indios zerstört, und die nordperuanische Küstenstadt Trujillo.

"Die Kultur des Ausschließens hat immer mehr von uns Besitz ergriffen. Ich will an eurer Freude, eurer Trauer, euren Problemen und Hoffnungen teilhaben. Ich will euch sagen: Ihr seid nicht allein, der Papst ist bei euch", sagte Franziskus in einer Videobotschaft vor Reisebeginn.

Vor Hunderttausenden Gläubigen wird der Papst im Laufe der einwöchigen Reise eine Reihe von Messen feiern, Perus wegen Korruptionsskandalen umstrittenen Präsidenten Pedro Pablo Kuczynski und Chiles scheidende Staatschefin Michelle Bachelet treffen sowie mit Priestern und Seminaristen zusammenkommen.

Mehrere Tausend Argentinier reisten am Wochenende über die Anden nach Chile, um den Besuch ihres Landsmannes an der Spitze der katholischen Kirche mitzuerleben. Franziskus hat es seit seiner Amtseinführung bislang vermieden, sein Heimatland zu besuchen.

Quelle:
– Nachrichtenagentur dpa

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