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Bahnstreiks: Deutsche Bahn und Gewerkschaft EVG unterbrechen Tarifgespräche


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Bahn legt neues Angebot vor – kein Kompromiss in Sicht

Von dpa
Aktualisiert am 13.12.2018Lesedauer: 2 Min.
Leipzig Hauptbahnhof: Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und den Gewerkschaften geht weiter.
Leipzig Hauptbahnhof: Der Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und den Gewerkschaften geht weiter. (Quelle: Soeren Stache/dpa-bilder)
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Es geht um Prozente und die Vertragslaufzeit - wie viel Geld die Eisenbahner künftig bekommen, darum wird noch immer gerungen. Für Fahrgäste gilt: So lange geredet wird, gibt es keine Streiks.

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn zeichnet sich keine rasche Lösung ab. Die Deutsche Bahn legte am Mittwoch ein neues Angebot an die Gewerkschaften vor und wollte so Bewegung in die schwierigen Verhandlungen bringen. Ein Kompromiss kam zunächst nicht zustande.

Die Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) unterbrachen die Gespräche in der Nacht zum Donnerstag in Berlin und wollten am Vormittag erneut zusammentreffen. Zum Zwischenstand machten Sprecher beider Seiten keine Angaben. Die EVG hatte am Montag zu einem Warnstreik aufgerufen, der den Zugverkehr in weiten Teilen Deutschlands lahmlegte.

Strittig war zuletzt, wie hoch die Lohnsteigerung ausfallen soll. Die EVG hatte ursprünglich wie die konkurrierende Lokführergewerkschaft GDL 7,5 Prozent mehr Geld gefordert. Das erste Angebot der Bahn sah zwei Anhebungen vor: 2,5 Prozent zum 1. März 2019, weitere 2,6 Prozent zum 1. Januar 2020, bei einer Vertragslaufzeit von 29 Monaten. Für die Monate Oktober 2018 bis Februar 2019 sollte eine Einmalzahlung von 500 Euro hinzukommen.

Welche Zugeständnisse das neue Angebot enthält, blieb zunächst offen. Die GDL lehnte es allerdings bereits ab und will weiterverhandeln. GDL-Chef Claus Weselsky sprach im SWR von "Taktiererei". Das neue Angebot sei "genauso viel wert wie das vorhergehende Angebot", sagte Weselsky im SWR. Für die erste Erhöhungsstufe habe die Bahn nun 3,2 Prozent geboten, verlange zugleich aber eine längere Laufzeit.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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